Sylvain Garconnot schoss gegen Ötlingen ein Top-Ergebnis. Foto: Hannes Brenneisen

Nur ein Duell muss die Luftpistolenmannschaft des ESV Weil am siebten Wettkampftag der Bundesliga Süd bestreiten. Die Weiler siegen überlegen 4:1.

Gegner war in der Sporthalle Stadtmitte in Kirchheim/Teck Gastgeber TSG Ötlingen. Das Tabellenschlusslicht hatte gegen die Weiler keine Chance, musste sich am Ende klar geschlagen geben.

 

Die Überraschung war in Kirchheim, dass sich Spitzenreiter SV Kelheim-Gmünd der SGi Ludwigsburg knapp mit 2:3-Siegpunkten geschlagen geben musste. Damit büßte Kelheim-Gmünd zwar seine Spitzenposition im Zwölferfeld nicht ein, ist nun aber mit dem Zweiten Ludwigsburg, dem Dritten ESV Weil und der FSG Kempten LP punktgleich.

Nach seinem krankheitsbedingten Ausfall vor zwei Wochen kehrte beim ESV Enrico Schaich in die Startformation zurück. Doch so richtig fit war Schaich aber nicht. Als einziger verlor der Jungspund sein Duell, musste sich mit eher mäßigen 372-Ringen Marijana Matea Srbac, die 375 Ringe erzielte, geschlagen geben.

Seine Kollegen schossen dagegen ohne Fehl und Tadel. Ein großes Ausrufezeichen setzte an Position fünf Sylvain Garconnot. Der Franzose schoss herausragende 380 Ringe und ließ seinem Ötlinger Gegner, der 359 Ringe erzielte, nicht den Hauch einer Chance.

Aber auch Weils Spitzenmann Michael Schwald, die Nummer zwei Cédric Grisoni und Patrick Mayer an Position vier erfüllten die Erwartungen hundertprozentig.

Der achte und neunte Wettkampftag wird am Wochenende, 29. und 30. November, in Waldenburg ausgetragen. Am Samstag trifft der ESV Weil in der dortigen Mehrzweckhalle auf die SG Edelweiß Scheuring, den Siebten der aktuellen Tabelle. Der Gegner am Sonntag heißt dann HSG München, der im Moment auf Rang neun gelistet wird. Gegen beide Mannschaften ist der Tabellendritte aus Weil Favorit. Schon am vergangenen Wochenende verzichtete Trainer Helga Kopp auf einen der beiden Ukrainer im Weiler Team. Auch Ende November muss nicht unbedingt auf die Ukrainer zurückgegriffen werden. Es sei denn, dass aus der aktuellen Mannschaft einer ausfallen wird.