CO2-Ampeln werden in Horber Schulen intensiv genutzt. (Symbolfoto) Foto: © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Im Rahmen der jüngsten Sitzung des Horber Kultur- und Sozialausschusses wollte die BiM-Fraktionsvorsitzende Christina Nuss im öffentlichen Teil der Sitzung wissen, ob denn zwischenzeitlich in allen Schulen und Kindergärten variabel einsetzbare Luftfiltergeräte und die CO2-Ampeln vorhanden seien.

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Horb - Zudem fragte sie nach, ob man nun, da die kalte Jahreszeit beginnt, schon vermehrt Krankmeldungen wegen Erkältungen, hervorgerufen durch das Lüften der Räume, feststellen könne.

Zum Thema CO2-Ampeln konnte Thomas Hellener, Fachbereichsleiter Technische Betriebe, mitteilen, dass 400 Stück dieser Melder inzwischen angeschafft und installiert wurden. Auch stehen Luftfiltergeräte, hauptsächlich für die Kindergärten, da man dort die Räume nur sehr schwer bis gar nicht lüften könne, zur Verfügung.

Kein Ersatz für Frischluft

Doch beide Gerätschaften seien kein Ersatz für Frischluft, so ein Hinweis. Robert Hermann, Fachbereichsleiter Familie, Bildung und Kultur, in dessen Aufgabenbereich sowohl die Kindergärten und Schulen fallen, ergänzte, dass allen Gruppenräume mit CO2-Ampeln ausgestattet seien.

Für Götz Peter, Rektor der Horber Gemeinschaftsschule, sind diese Ampeln ein wichtiges Hilfsmittel, um einschätzen zu können, ob man lüften muss oder nicht. "Wir sind zwar angehalten, alle 22 Minuten – also jeweils zur Hälfte einer Schulstunde – zu lüften, doch manchmal vergisst man das im Laufe einer Unterrichtsstunde" erklärte Peter, der zugeben musste, dass ihm dies unlängst passiert sei. "Herr Peter, sollten wir nicht mal kurz die Fenster aufmachen?", habe ihn ein Schüler mit Blick auf die Ampel neulich gefragt. Peter unterstrich mit diesem Beispiel aus dem Schulalltag, dass die Ampel inzwischen ein wichtiges Instrument zur Einhaltung der richtigen Lüftungsintervalle wurde. Die Frage, ob die Krankmeldungen in letzter Zeit mehr geworden wären, konnte Götz Peter aktuell noch verneinen.