Der Intendant Jochen Sandig beim Abschlusskonzert der Schlossfestspiele Open Air auf Schloss Monrepos Foto: SFS/Werner Kuhnle

Magere 50 Prozent Auslastung sind viel zu wenig für ein Festival wie die Ludwigsburger Schlossfestspiele. Liegt’s an den Nachwirkungen der Coronapandemie oder am Programm? 2023 muss die Bilanz unbedingt besser ausfallen, meint unsere Autorin Susanne Benda.

Seitdem das Land Baden-Württemberg 1980 den Ludwigsburger Schlossfestspielen das Attribut „international“ beigab, kämpfen die Intendanten des Festivals um die Balance zwischen lokaler Anbindung und überregionaler Ausstrahlung. Das gilt auch für das erste Präsenzfestival des Intendanten Jochen Sandig. Die erste Bilanz: nur 50 Prozent Auslastung. Das ist schlecht. Ist Sandig der Brückenschlag zwischen (welt-)politischer Positionierung und lokaler Verankerung nicht geglückt? Oder ist die Zurückhaltung des Publikums 2022 nur die Nachwirkung zweier Coronajahre, unter der auch andere Veranstalter leiden – und die hoffentlich mit der Zeit und mit interessanten Veranstaltungen endet? Sandig hat Interessantes zu bieten – Spitzenkunst und Angebote für die breite Masse. 2023 ist seine nächste Chance. Sein Vertrag läuft bis 2024.

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