Die Luca-App ist jetzt auch im Kreis Freudenstadt einsatzbereit. Foto: Büttner

"Luca", die neue Corona-App zur Registrierung und Kontaktnachverfolgung, ist im Landkreis Freudenstadt jetzt einsatzbereit.

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Kreis Freudenstadt - "Ich freue mich sehr darüber, dass dieses hochinnovative digitale Instrument so schnell bei uns im Landkreis Freudenstadt zum Einsatz gebracht werden konnte. Dafür herzlichen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dies möglich gemacht haben", sagte Landrat Klaus Michael Rückert anlässlich der Vorstellung der neuen App.

Appell an die Einwohner

Mit Hilfe von "Luca" sollen die Kontaktpersonenermittlung vereinfacht und Infektionsketten schneller unterbrochen werden können, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamts vom Donnerstag. "Das ist eines der wichtigsten Mittel, die wir zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben. Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger darum, diese Möglichkeit zu nutzen und durch eine flächendeckende Nutzung der Luca-App eine schnellere und vor allem sichere Öffnung von Gastronomie, Hotellerie und Einzelhandel zu ermöglichen. Wir müssen alle daran mitarbeiten, für diese Branchen Perspektiven zu schaffen und sie wieder zukunftsfähig zu machen", so Rückert weiter.

Die Applikation ist ein komplettes System, das Nutzer wie auch Gaststättenbetreiber, Veranstalter und auch die Gesundheitsämter unterstützt, indem es die Dokumentationspflicht übernimmt. Durch eine datenschutzkonforme, dezentrale Verschlüsselung der Daten sorge "Luca" dafür, dass die Nutzer immer die Datenhoheit behielten. Eine direkte Anbindung an das Gesundheitsamt ermögliche eine schnelle und komplette Übermittlung der Kontaktdaten, sodass Infektionsketten schnell erkannt und gestoppt werden könnten.

Im Fall einer Infektion könnten die Nutzer einfach ihre Historie mit dem Gesundheitsamt teilen. Veranstalter und Betreiber würden vom Gesundheitsamt informiert und gebeten, die relevanten Anmeldedaten im System freizugeben. Wenn sie freigegeben seien, könne nur das zuständige Gesundheitsamt die QR-Codes entschlüsseln und die Kontaktpersonen informieren.

Auch als Schlüsselanhänger

Die App kann im Play- und AppStore heruntergeladen werden. Für all diejenigen, die kein Smartphone besitzen, hat das Landratsamt analoge Schlüsselanhänger bestellt, die zeitnah geliefert werden sollen und dann an der Bürgerinfo im Landratsamt Freudenstadt und in den Rathäusern abgeholt werden können. Wer auch dies nicht möchte, kann sich über ein digitales Kontaktformular registrieren.

15 neue Fälle in Horb

Am Mittwoch, 31. März, wurden dem Landratsamt 28 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Die betroffenen Personen wohnen in Alpirsbach, Baiersbronn (vier), Eutingen, Freudenstad, Horb (15), Pfalzgrafenweiler (zwei), Schopfloch und Waldachtal (drei). Seit Beginn der Pandemie haben sich nachweislich 3904 Personen aus dem Landkreis mit dem Virus angesteckt. 3428 (plus 16) sind seither wieder aus Isolierung entlassen worden, 136 gestorben. Zuletzt gab es 340 (plus) akute Fälle im Landkreis.

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