Ein 50-Jähriger aus der südlichen Ortenau ist Opfer der Love-Scamming-Masche geworden. (Symbolfoto) Foto: Pixabay

Frau nimmt über Twitter Kontakt zu Opfer auf. Finanzielle Notlage vorgetäuscht.

Ortenaukreis - Ein 50-Jähriger aus der südlichen Ortenau ist Opfer der Love-Scamming-Masche geworden.

Wie die Polizei mitteilt, hatte der Mann Ende August über den Kurznachrichtendienst Twitter eine Frau kennengelernt. Zwischen den beiden entwickelte sich vermeintlich eine Beziehung. Die Betrügerin erschlich sich das Vertrauen ihres Opfers und erleichterte den Mann unter Vortäuschung von Notlagen um rund 100.000 Euro.

Die Polizei warnt vor der Masche. Bei Online-Bekanntschaften solle man Vorsicht walten lassen, so die Beamten. Die Profile der sogenannten Love-Scammer wirkten meist sehr authentisch und seriös. Die Berüger lockten ihre Opfer mit ungewöhnlichen Lebensgeschichten falschen Profilbildern in die Falle. Auch zeigten sie ein reges Interesse an ihrem Gegenüber. Die "ahnungslosen Opfer werden überhäuft von Liebesbekundungen und Aufmerksamkeiten, um eine emotionale Abhängigkeit aufzubauen und den Opfern aus vermeintlichen Notsituationen heraus das Geld aus der Tasche zu ziehen", schreibt die Polizei. Häufig würden die Scammer kurzfristige Geldnot vortäuschen, Geschichten über hohe Operationskosten, gestohlene Koffer und Bankkarten erfinden. 

Wer glaube, Opfer von Love-Scamming geworden zu sein, sollte dies schnellstmöglich bei der Polizei anzeigen.

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