Ein großer Gewinn stand nach sechs Richtigen zu Buche. Doch er machte nicht glücklich. Foto: ©M. Schuppich-stock.adobe.com

Die Verteidiger plädierten für Freispruch, der Richter am Hechinger Amtsgericht entsprach mit seinem Urteil aber eher den Forderungen der Staatsanwältin: Zwei Pflegerinnen, Mutter und Tochter, wurden am Mittwoch wegen Untreue und Beihilfe zu Freiheitsstrafen verurteilt. Sie hatten einen 84-jährigen Burladinger um einen Lottogewinn betrogen.

Burladingen/Hechingen - Und dieser war beträchtlich: 775 000 Euro nach einem Sechser. Die gewinnbringenden Zahlen waren genau die, mit denen der Burladinger regelmäßig gespielt hatte, auch an dem betreffenden Wochenende; so war er jedenfalls der festen Überzeugung, denn er hatte eine der Pflegerinnen damit beauftragt, den Schein abzugeben. Doch der Gewinn landete nicht auf seinem Konto, sondern auf dem der jüngeren Pflegerin. Auch von den 500 000 Euro sah er nichts, auf die er schließlich bestand, nachdem er zuvor zur Schenkung von 250 000 Euro bereit gewesen war.

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