Im Riesenslalom wurde Andrea Rothfuss erneut Vierte. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

Im Riesenslalom hat Para-Skirennläuferin Andrea Rothfuss einen weiteren vierten Platz geholt. Eine Chance auf eine Medaille besteht für die 36-Jährige noch.

Erneut Platz vier für Skirennläuferin Andrea Rothfuss bei den Paralympischen Spielen in Cortina d’Ampezzo und Mailand. Die 36-Jährige aus Loßburg hat damit nun am Samstag noch eine Chance auf ihre 15. Paralympische Medaille.

 

Beim Riesenslalom am Donnerstagmittag war Rothfuss bis kurz vor Ende auf dem Podest, doch dann musste sie sich erneut knapp geschlagen geben und wurde Vierte. Vor ihr das Trio, das bei diesen Paralympics scheinbar nicht zu stoppen ist. Die Schwedin Ebba Arsjö auf Rang eins, die Russin Warwara Worontschichina auf Platz zwei und mit 0,69 Sekunden vor Rothfuss Aurélie Richard aus Frankreich.

Die Loßburgerin war allerdings erneut alles andere als enttäuscht über die knapp verpasste Medaille: „Allein schon hier zu sein, ist ein Grund zu feiern. Und zwei vierte Plätze – wer hätte das gedacht?“ Nach ihrem harten Weg zurück hatte es auch kritische Stimmen gegeben, ob es für die 36-jährige Para-Athletin überhaupt noch das Richtige sein würde, in den Leistungssport zurückzukehren. „All die Zweifler habe ich ein Stück weit Lügen gestraft.“ Auf die Frage, ob sie sich aufgrund der Ergebnisse vorstellen könnte, auch in vier Jahren wieder an den Start zu gehen, war ein mehrfaches „Nein“ zu hören. „Stand jetzt wird es in vier Jahren nichts geben.“

Nun steht am Samstag, am 8. Wettkampftag, noch der Slalom-Wettbewerb um 9 beziehungsweise 13 Uhr an.