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Loßburg Wiesen-Erlebnisrunde für das Zauberland

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Gute Zusammenarbeit pflegen Karin Armbruster als Leiterin der Touristinformation und Johannes Harzer, Leiter des Gemeindebauhofs in Loßburg. Fotos: rt Foto: Schwarzwälder Bote

Das Zauberland in Loßburg entwickelt sich behutsam Schritt für Schritt weiter, sodass junge und alte Besucher immer wieder etwas Neues entdecken können. Dabei macht das Entdecken mit der ganzen Familie am meisten Spaß. Jetzt kommt noch die Wiesen-Erlebnisrunde dazu.

Loßburg (rt). "Wir haben noch viele Pläne", sagt Karin Armbruster, Leiterin der Loßburg Information, der das Naturareal besonders ans Herz gewachsen ist, beim Blick in die Zukunft und lächelt.

Sachliche Information und kinderfreundlicher Erzählton

Nahe beim Schulgarten und idealerweise nicht weit vom Schulzentrum und dem Informationspavillon entfernt, wird das Zauberland jetzt um einen Themen-Rundweg erweitert: die Wiesen-Erlebnisrunde. Sie soll dem Besucher ein paar der Naturgeheimnisse erschließen, die Wiesen, Steinriegel und Waldgehölze oder das Bienenhaus am windgeschützten Platz mit seinen summenden Bewohnern bergen. Das ist ja auch das Ziel des Zauberlands.

Neben dem vielfältigen Erholungswert an Kinzigursprung und Kinzigsee will es einerseits als sachliche Information, andererseits im kinderfreundlichen Erzählton das Bewusstsein der Besucher für Natur kitzeln. Natur und Schwarzwald sollen auch in kleinen Dingen erlebbar und greifbar werden. Für Kinder sind lustige Begleiter behilflich, die die Jungen und Mädchen von Station zu Station führen.

Etwa Winni, das Wassertropfenmädchen, auf der Wasser-Erlebnisrunde, die Libelle Lissi, die Kröte Karl, der Hirschkäfer Horst oder jetzt die Biene Bibi auf der neuen Wiesenrunde. Man begegnet dort nicht nur blühenden Blumenwiesen und lernt viel über ihre Bedeutung für Bienen, Hummeln und andere Insekten, sondern man erfährt auch von der Nutzung von Wiese und Feld früher und heute.

Steinriegel dienen Eidechsen als Schlupflöcher

Steinriegel bieten Schlupflöcher für Eidechsen, Bauerngärten ernährten einst die Landbewohner, Feldgehölze – ein wichtiger Teil des Schwarzwalds – gab es in unendlicher Zahl bis zu den Flurbereinigungen Mitte des 20. Jahrhunderts. Die Steinriegel bieten Heimat und Schutz für Insekten, Kleinsäuger und Vögel. Auch die jetzt wieder entdeckten Streuobstwiesen sind ein Thema der Wiesenrunde. Sie zählen übrigens zu den am stärksten gefährdeten Biotopen Mitteleuropas und werden nicht nur deswegen von Land und Naturschutz besonders gefördert.

Der neue Erlebnispfad soll, so Karin Armbruster, noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Dann verzögerte zunächst Corona den Einsatz, jetzt in den Ferien ist der Besucherandrang auch an Werktagen so stark, dass er durch Bauarbeiten nicht zusätzlich gestört werden soll. Auch die Wiesenrunde kann als Geocache mit dem GPS-Gerät, eine moderne Form der Schatzsuche, entdeckt werden.

Ringo wird eine stattliche, wilde Ringelnatter genannt, die sich immer mal wieder am Beginn der neuen Wiesenrunde blicken lässt.

Einmal rief sie sogar die Feuerwehr auf den Plan, als Besucher glaubten, sie hätten eine importierte und dann ausgebüchste Wildschlange gesehen. Ringo ist wie alle Ringelnattern völlig ungefährlich.

Das besagt auch die eigens für die Schlange aufgestellte Informationstafel.

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