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Loßburg Von missionarischem Eifer und dem Eheglück

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Arno und Hanna Backhaus sprachen in ihrem Vortrag über das Gelingen einer Ehe.Foto: Kirchengemeinde Foto: Schwarzwälder Bote

Loßburg. Um "Kommunikation und missionarischen Lebensstil" ging es bei einem Seminar von Arno und Hanna Backhaus im Bezirkszentrum der Liebenzeller Gemeinschaft Loßburg. Auf humorvolle und unterhaltsame Weise vermittelte Arno Backhaus seine Erfahrungen aus Straßeneinsätzen, teilt die Liebenzeller Gemeinschaft mit.

Backhaus arbeitet mit dem Prinzip "Verwirrung schaffen, Neugier fördern", um mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Er verglich das Leben mit einem Balanceakt auf einer Eisscholle, der erst endet, wenn es Standfestigkeit bei Jesus gewinnt. Er verwies darauf, dass ein Bruchteil des Gesagten hängen bleibe, der Lebensstil aber viel mehr sage als tausend Wort.

Er stellte den Zuhörern die Frage: "Was braucht dein Dorf, deine Umgebung?" Er empfahl aus einer missionarischen Grundhaltung heraus zuzuhören, das Gegenüber wahrzunehmen. Eine Antwort könne auch sein, keine Antwort zu haben, und dies zu bekennen. Er forderte die Zuhörer auf: "Komm Dir auf die Schliche, lerne das Leben, lerne, über dich selbst zu lachen, sei authentisch, begeistere die Menschen für dich und dann für Jesus."

Die Bibel sei geprägt von Menschen, kaum eine Seite sei ohne Chaos. Arno Backhaus verwies darauf, dass in der heutigen Gesellschaft das grelle Leben hochglänzend dargestellt werde, der Tod aber das Ergebnis sei. Bei Jesus stünde vorne der Tod und hinten das Leben. Man sollte im Gespräch Bilder verwenden, die das Gegenüber verstehen kann.

Zudem hatten die Liebenzeller zu einem "Abend für Ehepaare" ins Bezirkszentrum eingeladen. Arno Backhaus erfreute die Gäste zu Beginn mit dem Lied "Wie ein seltener Stein" aus der Feder von Andreas Malessa. In ihrem Referat gaben Hanna und Arno Backhaus Erfahrungen aus ihrem 48-jährigen Eheleben weiter. Arno Backhaus als ADHS-Betroffener und seine verantwortungsvolle Frau Hanna haben sich im Lauf der Jahre so entwickelt, das die Schwächen zur Stärke umfunktioniert wurden. Ehe könne trotz großer Unterschiede gelingen kann. Liebe mache keinen Spaß, sondern sei harte, anstrengende Arbeit sei. Im Zusammenleben werde keine Perfektion verlangt, aber Aussage und Handeln müssten übereinstimmen. Als Zutaten einer guten Ehe nannten sie Aufmerksamkeit, Zweisamkeit, Geschenke, Hilfsbereitschaft und Zärtlichkeit. Arno schlug, als Sparversion eines Geschenks, die Aussage "Ich hätte dir beinahe Blumen mitgebracht" vor.

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