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Loßburg Viele Tipps für Sicherheit im Alltag

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Unter den Besuchern des Seniorennachmittags in der Laiberghalle in Wittendorf waren auch Bürgermeister Christoph Enderle (vorne rechts) und sein Stellvertreter Manfred Hauser (vorne links) sowie die Ortsvorsteher der Gesamtgemeinde. Fotos: Schwark Foto: Schwarzwälder Bote

Beim Seniorennachmittag der Gemeinde Loßburg in der Laiberghalle in Wittendorf gab es ansprechende Unterhaltung, aber auch viele Informationen. Petro Bihler gab Tipps zum Schutz vor Kriminalität.

Loßburg-Wittendorf. Vergnügliche Stunden im Kreise von Bekannten und Freunden verbrachten die rund 260 Gäste beim Seniorennachmittag in der Laiberghalle in Wittendorf. Im Mittelpunkt standen ein Auftritt der Grundschule Wittendorf-Lombach, eine Ansprache von Pfarrerin Regina Stierlen von der evangelischen Kirche und ein Vortrag von Petro Bihler vom Weißen Ring über den Schutz vor Kriminalität. Er informierte die Senioren über Gefahren im Alltag und wie man sich davor schützen kann.

Bürgermeister Christoph Enderle begrüßte besonders den Wittendorfer Ortsvorsteher Gottlob Huß und weitere Ortsvorsteher der Gesamtgemeinde. Er dankte Martina Schmider und dem Leiter des Haupt- und Personalamts, Claus Sieß, die den Seniorennachmittag organisiert hatten.

Für das ansprechende Ambiente in der Halle hatte das Hausmeisterehepaar Loni und Bernhard Ruoff gesorgt. Enderle überbrachte auch Grüße von Ehrenbürger Eugen Hehl. Zusammen mit seinem Bruder Karl hatte Eugen Hehl die Gebrüder-Hehl-Stiftung ins Leben gerufen. Eines ihrer Ziele ist, die Zusammenkunft aller Senioren zu ermöglichen. So übernahm die Stiftung zum größten Teil die Ausgaben für Kaffee und Kuchen sowie das Abendessen.

"Es ging uns schon lange nicht mehr so gut", sprach Enderle die derzeitige Lage der Gemeinde an. Die Wirtschaft brumme, und die Haushalte und Bewohner seien weitestgehend zufrieden. Junge Paare bekämen wieder mehr Nachwuchs. Das führe dazu, dass die drei Kindergartenstandorte volle Gruppen und teilweise Warteplätze verzeichnen. Die Grundschulen seinen zurzeit nicht in ihrem Bestand gefährdet.

Ein wichtiges Anliegen ist es, den Bürgern zu ermöglichen, im Ort alt zu werden. So versucht die Gemeinde laut Enderle seit mehr als fünf Jahren das betreute Wohnen oder Wohnen mit Service neben dem Hehl-Stift auszubauen. Enderle sprach die derzeitigen Baumaßnahmen in der Gemeinde an, ebenso das Bürgerprojekt in Wittendorf. Auf die Geschichte Wittendorfs ging Ortsvorsteher Gottlob Huß ein. Durch glückliche Umstände sei die alte Wittendorfer Ortschronik wieder aufgetaucht. In einer Holztruhe habe sie der Berliner Professor Helmut Maier gefunden, dessen Vater einst in Wittendorf unterrichtete. 1883/ 84 habe es noch einen Bürger- und Gemeinderat gegeben. Huß schilderte das Wirken von Friedrich Beilharz, Schultheiß und Ortsvorsteher. Damals habe Wittendorf 552 Einwohner gehabt, heute 1035. 1884 gab es 30 Bienenstöcke, heute seien es 100. 62 Arbeitspferde waren im Einsatz, heute zähle man in Wittendorf 82 Freizeitpferde.

Gemeinde musste Kosten der Überfahrt tragen

Den Wandel der Landwirtschaft belege die Zahl der Rinder und Kühe. Früher waren es 500, heute etwa 100. In der damaligen Zeit mussten viele Menschen im Armenhaus versorgt werden, viele wanderten nach Amerika aus. "Die Kosten der Überfahrt mussten von der Gemeinde getragen werden", so Huß in seinem eindrucksvollen Rückblick.

Die Geschichte vom kleinen braunen Bär im Wandel der Jahreszeiten trugen die Kinder der Grundschule Wittendorf-Lombach unter Leitung der Rektorin Andrea Krauß vor. Gemeinsam stimmten sie mit den Senioren Lieder an, unter anderem "Komm lieber Mai und mache die Bäume wieder grün".

Wichtig sei es, im Alter mit dem Leben ausgesöhnt zu sein, so wie es ist, lautete die Botschaft von Pfarrerin Stierlen. Sie sprach Ängste, Verluste und Belastungen im Leben an. "Nicht alle Lebenssaat geht auf, wir sind nicht perfekt", so Stierlen. Zum Abschluss dankte Claus Sieß für den guten Besuch und allen, die bei dem Programm mitgewirkt hatten. Mit einem Essen klang der Nachmittag aus.

 
 

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