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Loßburg Viele Informationen über Plenterwald

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Stellten den Plenterwaldpfad vor, der bei der Schutzhütte Oberer Wald in Schömberg beginnt (von rechts): Bürgermeister Christoph Enderle, Förster Martin Schmalz, Tamara Schwarz, Karin Armbruster, Ortsvorsteher Kurt Winter und Nathalie Wurster. Foto: Ade Foto: Schwarzwälder Bote

Als "Attraktivitätssteigerung für Schömberg" sieht Loßburgs Bürgermeister Christoph Enderle den neuen Plenterwaldpfad im Ortsteil Schömberg und betont: "Die Wertschätzung der Natur steht im Vordergrund."

Loßburg-Schömberg. Zur Vorstellung dieses unter waldpädagogischen Aspekten gestalteten Lehrpfads traf sich Enderle mit den an der Entstehung des Pfads beteiligten Personen – Förster Martin Schmalz, Schömbergs Ortsvorsteher Kurt Winter und von der Loßburg-Touristik Leiterin Karin Armbruster sowie die Mitarbeiterinnen Nathalie Wurster und Tamara Schwarz. Bereits im November war der Waldlehrpfad mit Stiftungsräten der Stiftung Schömberg und der Kirchspielteilstiftung Büchenberg-Ödenwald eröffnet worden.

Initiatoren des Plenterwaldpfads sind die Gemeinde Loßburg, die Loßburg Information und die Ortschaft Schömberg. Für die Wegführung, die Standorte der Info-Tafeln und deren Inhalt war Förster Martin Schmalz zuständig. Die Tafeln und der Weg wurden von den Holzhauern der Stiftung Schömberg mit Forstwirtschaftsmeister Achim Bergmann an der Spitze und mit Unterstützung des Bauhofs aufgebaut.

Für den Lehrpfad hat Förster Martin Schmalz eine Führung ausgearbeitet, die künftig angeboten werden soll. Der etwa zwei Kilometer lange Plenterwaldpfad beginnt an der Schutzhütte Oberer Wald. Der gut begehbare Weg hat neun Stationen mit Lehrtafeln und führt auch durch die Ortsmitte von Schömberg.

Am Start bei der Blockhütte steht eine Tafel mit Informationen über Schömberg und den Schwarzwald. Dort wird darauf hingewiesen, dass es in der Gesamtgemeinde 4200 Hektar Wald gibt. 68 Prozent des 240 Hektar großen Stiftungswalds sind Plenterwald.

An den nächsten Stationen werden unter anderem der Altersklassenwald, die Weißtanne und die Naturverjüngung erläutert.

Station fünf informiert über den Plenterwald als traditionelle Wirtschaftsform des Bauernwalds im Schwarzwald, die dem Urwald am Nächsten kommt. Im Plenterwald sind alle Altersklassen und alle Dimensionen der Bäume stets vorhanden. Durch die nachhaltige Bewirtschaftung ist der Plenterwald auch für nachfolgende Generationen von Nutzen. Für Rehe und Rotwild, das in Schömberg heimisch ist, sind die ausgedehnten Plenterwälder ideale Rückzugsgebiete.

"Großvatertanne" rund 47 Meter hoch

An der sechsten Station gibt es Informationen über die Imkerei in Schömberg. An der siebten Station wird der Mehrgenerationenwald erläutert. So seien die größten und ältesten Plenterwälder der Region rund um Schömberg anzutreffen, ebenso wie die drei Riesentannen und die größte Tanne des Schwarzwalds, die "Großvatertanne", die seit rund 300 Jahren auf einem Buntsandsteinplateau zwischen Loßburg und Freudenstadt auf Loßburger Markung steht. Die "Großvatertanne" ist rund 47 Meter hoch, der Umfang in Brusthöhe beträgt 525 Zentimeter, und die Tanne bringt es auf eine Holzmasse von 46,5 Festmetern.

"Schömberg ist im Besitz einer Stiftung mit einer Waldfläche von zirka 250 Hektar", heißt es an der achten Station. Die Ortschaft Schömberg darf über 20 Prozent der jährlichen Stiftungserlöse verfügen. In der Ortsmitte Schömberg endet der Lehrpfad mit einer Beschreibung Schömbergs.

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