Gemeinderat: Licht geht unter der Woche um 5 Uhr an und um 1 Uhr aus

Von Daniel Faust

 

Loßburg. Wann soll in der Gesamtgemeinde Loßburg die Straßenbeleuchtung aus- und wann wieder eingeschaltet werden? Mit dieser Frage hat sich der Loßburger Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschäftigt und einstimmig eine neue, nun einheitliche Regelung beschlossen.

Ausgangspunkt des Beschlusses war die Anfrage von CDU-Gemeinderat Bernd Armbruster, ob es einheitliche Straßenbeleuchtungseinschaltzeiten gibt. Gibt es nicht und gab es nicht. Dies ergab ein Blick in die Registraturunterlagen bis ins Jahr 1996, wie Bauamtsleiter Erich Günter mitteilte. "Ein formeller Beschluss konnte nicht gefunden werden", sagte Günter. Man habe sich in den vergangenen Jahrzehnten eher damit beschäftigt, wann man die Beleuchtung ausschaltet und nicht, wann man sie wieder einschaltet. So kam es, dass zum Beispiel bis in die 90er-Jahre in Loßburg die Straßenbeleuchtung um 5 Uhr angeschaltet wurde, in Rodt allerdings schon um 4.30 Uhr. So kam es dann auch, dass die zuständigen Fachfirmen "nach Gutdünken und ihren Interessenlagen die Einschaltzeiten gewählt haben", wie der Bauamtsleiter sagte.

Vor gut 35 Jahren hatte man sich darauf geeignet, dass spätestens um 1 Uhr die Lampen ausgehen sollte. Schömberg sei jedoch dagegen gewesen und habe um 5.30 Uhr ein- und um Mitternacht abgeschaltet, heißt es in den Unterlagen.

Zum letzten Mal hat man sich im Rat 2005 mit dem Thema beschäftigt. Um 0.15 Uhr aus- und 5 Uhr wieder einschalten, so lautete damals die Weisung. Jetzt wird das ganze offiziell geändert: Im Rat einigte man sich auf unter der Woche um 1 Uhr aus- und um 5 Uhr einschalten, an Wochenenden wird die Straßenbeleuchtung eine Stunde später eingeschaltet.