Unter Aufwendung von 500 Arbeitsstunden haben die freiwilligen Helfer die Schutzhütte frisch renoviert.Foto: privat Foto: Schwarzwälder Bote

Soziales: Freiwillige renovieren in Eigenleistung / Auch Werkzeug privat mitgebracht

Loßburg-Schömberg. In mehr als 500 Arbeitsstunden haben sich freiwillige Helfer aus Schömberg eingesetzt, um die Schutzhütte zu restaurieren. Die Zwangspause wegen Corona-Krise wurde genutzt, um den Außenbereich und die Fassade neu zu gestalten.

Es wurde in Zusammenarbeit mit der Firma Jäkle die Pflasterung um die Hütte ergänzt. Auch die Wasserführung musste neu gerichtet werden. Nun ist es möglich, trockenen Fußes um die Hütte zu laufen. Auch Tische mit Bestuhlung können nun gestellt werden. Ebenso ist der Übergang zum Spielplatz bepflastert worden. Jetzt wird nicht mehr so viel Schmutz ins Gebäude getragen.

Helferfest im August

Ein Blickfang sind die neu gestalteten Giebel der Hütte. In mühevoller Kleinarbeit wurde ein Schindelschirm angebracht. Besonders viel Arbeit bereitete dabei der Unterbau und die Fensterverschalungen, welche fachmännisch an allen drei Giebeln angefertigt worden sind. Nun werten sie das Gebäude optisch auf, weil sie gut zur Stammholz-Konstruktion passen.

Ortsvorsteher Kurt Winter stellte fest, dass eine derartige Leistung nur vollbracht werden kann, wenn man eine gut funktionierende Dorfgemeinschaft hat und alle zusammenhalten. Dies erfülle alle mit Stolz. Er stellt in Aussicht, als Belohnung für die geleistete Arbeit, ein Helferfest im August zu organisieren. Es wurden nicht nur die Arbeiten selbst geleistet, sondern auch Werkzeug und Maschinen privat mitgebracht.

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