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Loßburg Reisebus und Laster kollidieren: Mann stirbt bei Unfall

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Warum die Fahrzeuge am Montagnachmittag auf der Bundesstraße 294 kollidierten, war zunächst unklar. Foto: Feuerwehr

Loßburg - Beim Frontalzusammenstoß eines französischen Reisebusses mit einem Kleintransporter nahe Loßburg ist ein Mensch gestorben, ein weiterer wurde schwer verletzt.

Bei dem Kleintransporter handelte es sich um einen Fiat Ducato. Der 59 Jahre alte Ducato-Fahrer verletzte sich bei dem Unfall tödlich, der 50-jährige Busfahrer wurde schwer verletzt.

Der Unfall ereignete sich am Montag, kurz nach 17 Uhr, zwischen Loßburg und Freudenstadt, nahe dem Kreisverkehr am Ortsausgang Loßburg auf der Bundesstraße 294. Vier der älteren Insassen des Busses wurden leicht verletzt. Zahlreiche Rettungskräfte zusammen mit vier Notärzten, einem Rettungshubschrauber, der Feuerwehr aus Loßburg und Freudenstadt sowie mehrere Polizeibeamte waren im Einsatz.

Fahrer des Kleintransporters stirbt noch an der Unfallstelle

Der 59-jährige Fahrer war in Richtung Loßburg unterwegs, in einer leichten Kurve geriet er aus bislang nicht geklärter Ursache auf den Gegenfahrstreifen. Dort prallte er frontal mit dem Reisebus zusammen. Der Bus war mit dem 50-jährigen Fahrer, einer Reisebegleiterin und 44 aus Frankreich stammenden Fahrgästen besetzt.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Reisebus mit der rechten Seite gegen die Leitplanken gedrückt, sodass sich die Bustüren nicht mehr öffnen ließen. Der Busfahrer wurde hinter seinem Steuer eingeklemmt. Der Fahrer des Ducatos erlitt bei dem Frontalzusammenstoß schwerste Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. Er soll nach noch unbestätigten Erkenntnissen aus dem Kreis Rottweil stammen.

Unmittelbar im Anschluss an den Unfall konnte ein dem Reisebus folgender Sprinter-Fahrer nicht mehr rechtzeitig anhalten und prallte in das Heck des Busses. Der Fahrer des Sprinters erlitt leichte Verletzungen.

Reisegruppe wird über die Fenster befreit

Die 44-köpfige Reisegruppe und die Reisebegleiterin mussten von den mit zehn Fahrzeugen und 60 Mann aus Loßburg und Freudenstadt anrückenden Feuerwehrkräften über die Fenster des Busses geborgen werden. Ebenso kümmerte sich die Feuerwehr um die Befreiung des eingeklemmten Busfahrers. Der schwer verletzte 50-Jährige wurde anschließend mit dem Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik nach Tübingen geflogen. Von den Fahrgästen mussten vier wegen leichteren Verletzungen ärztlichen behandelt werden.

Auch die übrigen Fahrgäste und die Reisebegleiterin standen unter Schock. Sie wurden von den zahlreichen Rettungskräften zunächst betreut und anschließend vorübergehend in einem Hotel untergebracht. Für sie wurde ein Ersatzbus organisiert. Die Gruppe befand sich nur wenige Kilometer von dem Hotel entfernt, zu dem der Reisebus fahren wollte.

An den beteiligten Fahrzeugen entstand nach ersten Schätzungen über 100.000 Euro Sachschaden. Die B 294 war rund um die Unfallstelle für sieben Stunden gesperrt.

Die Unfallursache war am frühen Dienstagmorgen noch unklar. Die Polizei war mit insgesamt 22 Beamten bei dem Unfall eingesetzt.

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