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Loßburg Phosphorrückgewinnung zwingt zu zentraler Lösung

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Loßburg. Der Gemeinderat Loßburg hat sich einstimmig für den Beitritt zum geplanten Zweckverband Klärschlammverwertung in Böblingen ausgesprochen.

Bereits in der Novembersitzung war das Thema Klärschlammverwertung in Böblingen im Gemeinderat Loßburg intensiv besprochen worden. Bürgermeister Christoph Enderle betonte die Wichtigkeit des Beitritts, da die bisherige Klärschlammverbrennung und die Entsorgung weite Wege erforderlich machten.

Gerhard Keck, stellvertretender Bauamtsleiter der Gemeinde Loßburg, sprach von 150 Tonnen Klärschlamm, die in den Loßburger Kläranlagen Wälde, Schömberg und Wittendorf jährlich anfallen. Bisher zahlt die Gemeinde hierfür 120 Euro je Tonne. Dieser Betrag wird sich mit der künftigen Entsorgung auf 80 bis 90 Euro je Tonne reduzieren. CO2 könne eingespart werden, da der Klärschlamm nicht mehr in den Osten gekarrt, sondern regional entsorgt werde. Die neue Anlage in Böblingen soll, nach einer voraussichtlichen Bauzeit von zwei Jahren, 2026 fertiggestellt sein. Gesprochen wurde auch darüber, dass der anzuliefernde Klärschlamm gepresst sein muss. Dies geschieht in Loßburg und seinen Ortsteilen mit Kammerfilterpressen oder in Lastkraftwagen beziehungsweise durch Pressung in Glatten.

In den Reihen des Rats wurde die künftig verpflichtende Phosphorrückgewinnung positiv gesehen, ein aufwendiges Verfahren, das die Gemeinde selbst nicht leisten kann. Dazu soll eine Monoverbrennungsanlage in Böblingen neben der bestehenden R estmüllverbrennungsanlage entstehen. Dort können nach aktuellem Stand bis 185 000 Tonnen Klärschlamm jährlich entsorgt werden. Neben dem Beitritt zum neu zu gründenden Zweckverband wurden die Vertreter der Gemeinde ermächtigt, in der konstituierenden Sitzung der Verbandsversammlung den erforderlichen Entscheidungen zuzustimmen.

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