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Loßburg Örtliche Firmen kommen zum Zug

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Gerhard Keck, stellvertretender Bauamtsleiter, Rolf Seeger von der Baufirma Seeger, Carmen Feuchter, Jochen Geßler, Gerd Class, Jochen Link (Kommandant der Feuerwehr Loßburg), Bernd Link (Kommandant der Feuerwehrabteilung 24-Höfe) sowie Bürgermeister Christoph Enderle (von links) freuen sich auf die neue Fahrzeughalle.Foto: Schillaci Foto: Schwarzwälder Bote

Zum Spatenstich der neuen Fahrzeughalle der Feuerwehr in 24-Höfe wollte sich Bürgermeister Christoph Enderle eine Formale, wenn auch kleine, Feier nicht nehmen lassen.

Loßburg-24-Höfe. Im Trollenberg 1 entsteht in 24-Höfe eine neue Fahrzeughalle für die Feuerwehr. "Warum brauchen wir diese?", wird sich laut Bürgermeister Christoph Enderle der eine oder andere gefragt haben. "Sie ist notwendig, weil wir für unsere Einsatzfähigkeit ein neues Fahrzeug brauchen", antwortet er auf die eigene Frage. Mitte des Jahres wurde ein neues Mittleres Löschfahrzeug (MLF) ausgeschrieben. Die aktuell genutzte Garage sei für dieses neue Fahrzeug zu klein, so Enderle.

Dass die Gemeinde dem Neubau einer Fahrzeughalle zugestimmt hat, sei "ein klasse Bekenntnis zur Feuerwehr", freut er sich. Denn die Feuerwehrabteilung 24-Höfe leiste einen wichtigen Beitrag. Sei es in der Dorfgemeinschaft durch verschiedene Feiern, oder aber auch beispielsweise bei Unfällen auf der Landstraße 408.

Besonders erfreulich sei, dass bei der Errichtung der Fahrzeughalle örtliche Unternehmen zum Zug kommen. So etwa die Firma Seeger, Hoch- und Tiefbau, die Firma Zinser Holzbau aus Loßburg, die Firma Fensterbau Schlaich aus Glatten, die Firma Kern Haustechnik aus Pfalzgrafenweiler und das Architekturbüro Arge Feuchter aus Alpirsbach. "Näher und besser geht es nicht", sagt Enderle. Auch Gerd Class, Ortsvorsteher von 24-Höfe, freute sich darüber.

Die neue Fahrzeughalle biete Platz für das neue MLF, das in etwa zwei Jahren geliefert werde, so Enderle. Bis dahin soll das Gebäude längst errichtet sein. Im Winter soll der Rohbau stehen, gegen Mai oder Juni 2021 die gesamte Halle, sagt Architektin Carmen Feuchter. Die berechneten Kosten für den Neubau liegen bei rund 210 000 Euro.

Gemeinsam mit dem Schlachthaus und dem Bürgerhaus werde die Fahrzeughalle ein Ensemble bilden. Dies spiegle sich im Neubau der Heizung wieder. Die Ölheizungen in den Bestandsgebäuden seien jeweils aus den Jahren 1983 und 1984, sagt Jochen Geßler, Bauamtsleiter in Loßburg. Die in die Jahre gekommenen Heizungen müssten ohnehin früher oder später ersetzt werden. Anstatt jede Heizung separat zu sanieren und die Fahrzeughalle mit einer eigenen neuen Heizung zu bestücken, hat man sich für eine zentrale Holzpelletsheizung entschieden.

Zufahrt muss breiter gemacht werden

Die Beheizung der Fahrzeughalle finde durch Fernwärmeleitung vom Bürgerhaus aus statt. Die Gesamtkosten dieser Heizanlage, samt Verlegung, liege laut Geßler bei rund 100 000 Euro. Zu 35 Prozent werde diese Maßnahme vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) bezuschusst.

Hinzu komme, dass die Zufahrt zur künftigen Halle breiter gemacht werden müsse, damit das Fahrzeug auch mit mehr Platz gut um die Ecke am Schlachthaus komme. Schließlich hat es die Feuerwehr häufig eilig. Einen Dank spricht Enderle den vorherigen Besitzern des Grundstücks aus, die dem Verkauf an die Gemeinde zustimmten.

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