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Loßburg Neuer Partner für Hector-Akademie

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Bei der Übergabe des Schilds (von links): Bürgermeister Michael Ruf, die Rektoren Kathrin Glaser-Kerth, Thomas Gisonni und Andrea Krauß sowie Bürgermeister Christoph Enderle. Foto: Frey Foto: Schwarzwälder Bote

Die Hector-Kinderakademie in Loßburg hat einen neuen Kooperationspartner: die Grundschule Klosterreichenbach. Seit Oktober 2017 gibt es in Loßburg eine Hector-Kinderakademie. Sie hat ihren Sitz an der Grundschule Wittendorf-Lombach und wird von deren Rektorin, Andrea Krauß, geleitet.

Loßburg/Baiersbronn-Klosterreichenbach . Offiziell wurde die Zusammenarbeit bei einem Pressetermin im Rathaus in Loßburg bekannt gegeben. Bürgermeister Christoph Enderle aus Loßburg freute sich über die neue Kooperation und wünschte der Leiterin der Grundschule in Klosterreichenbach, Kathrin Glaser-Kerth, Glück und Erfolg. Baiersbronns Bürgermeister Michael Ruf erklärte, dass er dieses neue Angebot gerne unterstützt habe. Er sehe es als großen Gewinn für seine Kommune. Solche Angebote seien gerade im ländlichen Raum besonders wichtig.

Schüler kommen aus verschiedenen Gemeinden des Kreises

Die Hector-Kinderakademien wurden vom ehemaligen SAP-Mitgründer Hans-Werner Hector ins Leben gerufen und feiern in diesen Tagen ihr zehnjähriges Bestehen. Ihr Ziel ist es, begabte und hochbegabte Kinder zu entdecken und sie auch früh zu fördern. Inzwischen gibt es bundesweit 66 dieser Akademien, insgesamt besuchen 24 000 Kinder einen der Kurse.

In der Loßburger Einrichtung sind derzeit 240 Kinder aus verschiedenen Gemeinden des Landkreises angemeldet, aktuell nehmen 160 Kinder an einem der Kurse teil, wie Andrea Krauß erläuterte.

Viele dieser Kurse finden bisher direkt in der Grundschule Wittendorf-Lombach statt. Wenn spezielle Fachräume benötigt werden, stehen diese in der Loßburger Gemeinschaftsschule zur Verfügung.

Rektor Thomas Gisonni nannte hier vor allem den Computerraum, Fachräume für Chemie und Physik, einen Werkraum und die Schulküche. Auch Grundschulkinder seiner Gemeinschaftsschule sind Teilnehmer an der Kinderakademie. Gerade nach Exkursionen, wie zum Beispiel Waldbegehungen oder Besuche in Firmen, könne es dann später in der Gemeinschaftsschule weitergehen.

Material und Geld kommen von der Hector-Stiftung. Über das Angebot, die sogenannten Hector-Core-Courses, und die Dozenten zu den verschiedenen Themen entscheiden die Geschäftsführer der Akademien vor Ort. So berichtete Andrea Krauß, dass die beiden neuen Dozenten für Klosterreichenbach nach Initiativ-Bewerbungen von ihr ausgewählt wurden.

Dorothee Kühnel, Leiterin des Baiersbronner Gemeindearchivs, wird einen Kurs zum Thema "Schrift" anbieten, der sich besonders mit alten Schriften, der Darstellung von Schriften, aber auch mit historischen Schriften befassen wird.

Reinhard Bauer will seine Kursteilnehmer auf "Zeitreisen" mitnehmen. Als ehemaliger Kapitän verfügt er über ein riesiges Repertoire an Bildern und Erfahrungen, sein Schwerpunkt wird auf den Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz liegen.

Aber auch für kreative und künstlerische Tätigkeiten seien etliche Kurse im Angebot, so Andrea Krauß. Ein großer Vorteil der Kooperation liegt nach Ansicht der beiden Rektorinnen in der besseren räumlichen Verteilung. Für Kinder aus Besenfeld oder dem Murgtal und ihre Eltern sei die Fahrt zur Grundschule Wittendorf-Lombach eine große zeitliche und räumliche Herausforderung. Hier erhoffen sich beide eine deutliche Verbesserung durch das Angebot in der neuen Außenstelle in Klosterreichenbach.

Rektorin Kathrin Glaser-Kerth berichtete von großer Begeisterung und Vorfreude in ihrem Lehrerkollegium. Nach Vorgaben der Stiftung sind zwei Drittel der Core-Courses im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich anzusiedeln. Diese Vorgabe halte die Kinderakademie in Loßburg auch ein, so Andrea Krauß. Gerade in diesem Bereich seien externe Dozenten begehrt.

Auf die Frage, wie die besonders begabten Kinder zu erkennen sind, erklärte Andrea Krauß, dass diese Kinder häufig durch ihre Neugier, ihre Wissbegierde und ihr kommunikatives Verhalten auffallen. Schulnoten seien von untergeordneter Bedeutung. Sie lasse derzeit einen Test zur Identifikation erproben. Etwa zehn Prozent der Kinder gelten als begabt, etwa gleich viele Mädchen und Jungen. Es sei bereits nach kurzer Zeit erkennbar, dass die Teilnehmer an der Kinderakademie deutlich offener und selbstbewusster auftreten und ihr kommunikatives Verhalten sich weiter verbessere.

Bürgermeister Enderle, Thomas Gisonni und Andrea Krauß überreichten an Bürgermeister Michael Ruf und Kathrin Glaser-Kerth ein Schild mit dem Logo der Hector-Akademien und dem Zusatz Kinderakademie Loßburg, das an der neuen Außenstelle in Klosterreichenbach angebracht werden wird.

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