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Loßburg Netzausbau weiter umstritten

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Foto: © animaflora picsStock – adobe.stock.com Foto: Schwarzwälder Bote

Loßburg. Das Thema Mobilfunkversorgung sorgt in der Gemeinde Loßburg weiter für Diskussionen. Die Verwaltung hatte in ihrer jüngsten Sitzung einen Antrag vorgelegt, an den beiden geplanten Standorten für die Flächen auf Gemeindegrund Pachtverträge für die Mobilfunkmasten mit der Telekom abschließen zu können. Der Standort "Tannenwald", 24-Höfe war unumstritten. Er dient allerdings auch nur der besseren Mobilfunkversorgung der Ortenaubahn SEWG. Diesem Antrag folgte das Gremium einstimmig.

Schwieriger gestaltete sich die Beschlussfassung zum Standort "Lange Furche" in Wittendorf. Dieser Standort soll die "weißen Flecken" im Mobilfunknetz der beiden Gemeinden Lombach und Wittendorf schließen. In Wittendorf hat sich Widerstand gegen die Errichtung des Mobilfunkmasts in Wohnortnähe formiert. In einer öffentlichen Gemeinderatssitzung im Juni hatte ein Vertriebsbeauftragter der Telekom versucht, offene Fragen zu klären und die Bedenken gegen die Strahlenbelastung zu widerlegen. Bürgermeister Christoph Enderle verwies zudem noch auf einen "Runden Tisch" mit dem Physiker Thomas Gritsch, Sachverständiger für elektromagnetische Umweltverträglichkeit vom TÜV Süd. Er gehe davon aus, dass mit der geplanten Mobilfunkanlage die jeweiligen Unterdörfer von Wittendorf und Lombach mitversorgt werden können. Der mögliche Versorgungsgrad sei aber nicht exakt zu definieren. Es sei allerdings davon auszugehen, dass es auch im Interesse der Telekom liege, eine möglichst hohe Versorgung zu erreichen. Der Ortschaftsrat Wittendorf hatte sich im Vorfeld der Gemeinderatssitzung mit dem Antrag der Verwaltung auseinandergesetzt und mit einer ganz knappen Entscheidung für eine Ablehnung gestimmt.

Nur ein Antrag findet Unterstützung im Rat

In der Sitzung selbst wurden verschiedene Anträge zur Abstimmung gebracht, die von der Suche nach einem neuen Standort nur für Lombach bis zum Nachweis der Telekom zu einer vollständigen Versorgung aller Haushalte in Wittendorf und Lombach reichten. Diese Anträge fanden bei den Räten keine Unterstützung.

Der Antrag von Werner Faulhaber, Ortschaftsrat in Wittendorf und zugleich Gemeinderat in Loßburg, fand dagegen breite Zustimmung. Er formulierte seinen Antrag dahingehend, dass die Telekom nachweisen solle, dass die Gemeinden Lombach und Wittendorf eine bestmögliche Mobilfunkabdeckung erhalten. Über den Antrag der Verwaltung auf einen Pachtvertrag mit der Telekom für den Standort "Lange Furche" soll erst entschieden werden, wenn diese Bestätigung vorliegt.

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