Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Loßburg Mit Fülle von Ideen für Wittendorf

Von
Gespräche am Rande der Präsentation der einzelnen Arbeitsgruppen. Auch Bürgermeister Christoph Enderle (Zweiter von rechts) brachte zum Ausdruck, dass es sich lohnt, sich für den Ort zu engagieren. Foto: Gemeindeverwaltung Foto: Schwarzwälder Bote

Die einzelnen Arbeitsgruppen des Leader-Projekts LQN – Lebensqualität durch Nähe präsentierten, moderiert von Alexander Hölsch, ihre Ergebnisse in der Laiberghalle.

Loßburg-Wittendorf. Insgesamt sechs Arbeitsgruppen hatten sich bei der Auftaktveranstaltung im März 2018 auf den Weg gemacht, die Lebensqualität der Wittendorfer noch zu verbessern, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeindeverwaltung.

Der Arbeitskreis "Hilfe und Unterstützung im Dorf" stellte das geplante Hilfekonzept vor. Dabei waren große Hürden zu überwinden, da damit keine Konkurrenz zu Pflegediensten entstehen soll. Durch Gründung eines Vereins soll alsbald ein Altenhilfekurs sowie eine Pflegegruppe ins Leben gerufen werden, die alltägliche Unterstützung für ältere Mitbürger anbieten und damit fester Bestandteil und eine Bereicherung im dörflichen Miteinander werden sollen.

Der Arbeitskreis "Kommunikation und Information Wittendorf" hat bereits über Facebook zahlreiche Menschen erreicht. Durch das Internetangebot www.nebenan.de ist eine Informationsbörse für alle angemeldeten Wittendorfer entstanden. Zusätzlich soll eine Info-Flyer gedruckt werden, der auch Neubürger über Wichtiges und Sehenswertes im Ort informiert. Ebenso ist vorgesehen, mit Gutscheinen etwa Neubürger für den örtlichen Einkauf zu gewinnen.

Der Arbeitskreis "Kultur und Freizeit" zeigte auf, welche Veranstaltungen und Zusammenkünfte – ob Spielenachmittag oder Dartturniere – alle Altersgruppen zusammen gebracht haben. Straßenfeste von unterschiedlichen Straßenzügen und ein Open-Air-Kino (Subiaco) sind ebenfalls geplant.

Der Arbeitskreis "Mobilität" stellte das Konzept des Mitfahrbänkles vor, das nun an zwei Stellen im Ort steht. Dort können alle Wittendorfer mit Hauptrichtung Loßburg kostenlos zum Beispiel zum Arzt oder Einkauf mitgenommen werden. Dafür hat der Arbeitskreis Aufkleber gedruckt, die einen zertifizierten "Mitnehmer" an der Windschutzscheibe als Teilnehmer des Projekts ausweisen sollen. Vor allem Jugendliche sollen somit sicher sein, dass diese Person im Ort bekannt und registriert ist. Ebenso soll ein Radweg mit Unterstützung von Landkreis und Gemeinde von Loßburg nach Wittendorf entstehen.

Der Arbeitskreis "Nahversorgung sichern" kümmert sich auch weiterhin um den Fortbestand der Einkaufsmöglichkeiten in Wittendorf. Das Team hatte sich genossenschaftlich und gesellschaftsrechtlich betriebene Kleinmärkte angesehen, um zu erfahren, ob dies auch für Wittendorf denkbar ist. Die Einrichtung einer Rezeptannahmestelle mit Medikamentenlieferung ist momentan in Planung und soll Wittendorf zusätzlichen Komfort im Ort bieten. Auch ein Café ist angedacht, so der Arbeitskreis. Dafür soll es eine Umfrage im Ort über den Bedarf geben.

Der Arbeitskreis "Wichtiges Gut: Natur" hat sich vorerst auf die Wertschätzung der Natur im Bereich der Blühstreifen und des Obstbaumgürtels fokussiert.

Der Mistelbefall soll dezimiert werden und die Nutzung des Obstbestands im und um den Ort bei der Bevölkerung wieder stärker in Erinnerung gebracht werden. Mittels der Wittendorfer Wildblumenmischung könne jeder zu mehr Insekten und Bestäubern im eigenen Garten beitragen.

Die kostenlose Saatmischung und der eigene Apfelsaft sowie der selbst gebackene Kuchen der Gruppe begeisterte die Teilnehmer. Dazu kamen Informationen, unter anderem zur Baumschnittkursanmeldung. Ebenso boten Eva Rentschler als Geschäftsführerin des Landschaftserhaltungsverbands Freudenstadt und Michael Schubert ihre Fachkenntnisse als Fachbaumwarte zum Obstbaumschnitt an.

Sowohl bei der Begrüßung durch Bürgermeister Christoph Enderle als auch beim Schlusswort des Ortsvorstehers Gottlob Huß kam zum Ausdruck, dass es sich lohnt, sich für seinen Ort zu engagieren und dass es viele Mitstreiter braucht, um das dörfliche Miteinander zu pflegen.

Ein weiteres Arbeiten in allen Arbeitsgruppen sei unabdingbar, um in der Zukunft die Liebe zum Ort weiter zu erhalten, so Ortsvorsteher Gottlob Huß.

Ihre Redaktion vor Ort Freudenstadt

Flirts & Singles

 
 

Angebot der Woche

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.