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Loßburg "Loßburg ist eine attraktive Gemeinde"

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Alexander Hoffarth übernimmt zum Jahresende die Leitung der Finanzverwaltung bei der Gemeinde Loßburg. Foto: Sannert Foto: Schwarzwälder Bote

Vor knapp drei Jahren trat Alexander Hoffarth bei der Gemeindeverwaltung Loßburg die Stelle des stellvertretenden Leiters der Finanzverwaltung an. Zum Jahresende wird er er deren Leitung übernehmen und damit die Nachfolge von Günter Muth antreten.

Loßburg. Zahlen haben Alexander Hoffarth schon immer fasziniert. Deshalb stand für ihn der Berufswunsch schon früh fest: irgendwo im Bereich Wirtschaft und Finanzen. Auf eine Banklehre folgten zwölf Jahre Dienst bei der Bundeswehr. Danach begann Hoffarth, der aus Sinzheim stammt, sein Studium an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl. Noch während des Studiums, mit Praktika bei der Stadt Pforzheim, der Gemeinde Kappelrodeck, der Stadt Cham im Bayerischen Wald sowie am Städtischen Klinikum Karlsruhe, zog der angehende Verwaltungsfachmann nach Loßburg – seiner Frau wegen, die ein Lehramt an einer Alpirsbacher Schule angenommen hatte.

Umstellung auf Doppik als Hauptaufgabengebiet

Als an seinem neuen Wohnort kurz darauf die Stelle des stellvertretenden Leiters der Finanzverwaltung ausgeschrieben wurde, musste Hoffarth nicht lange überlegen. Er bewarb sich und wurde eingestellt.

Seit 2018 ist er gemeinsam mit den anderen Mitarbeitern der Finanzverwaltung für das Feuerwehrwesen ebenso zuständig wie für das Wald- und Jagdwesen. Auch Grundstücksverkehr, Liegenschaften, das Vereinswesen, Stiftungen, Bücherei und Museum sowie die EDV sind hier angesiedelt. Alexander Hoffarth stellt Förderanträge, rechnet Honorare mit Architekten oder Handwerksfirmen ab und kümmert sich um Klageverfahren und Widersprüche, die die Kämmerei betreffen. Seine Hauptaufgabe lag und liegt jedoch in der Umstellung des Rechnungswesens auf die kommunale Doppik – als Projektleiter. Zudem leitet er das Projekt "§2b Umsatzsteuergesetz" und ist stark in das Nahwärmeprojekt der Gemeinde involviert.

Den ersten doppischen Haushaltsplan Loßburgs wollte er eigentlich in der Gemeinderatssitzung am 31. März einbringen. Ob die Sitzung stattfinden kann, sei wegen der momentanen Corona-Krise eher unwahrscheinlich, erklärt der stellvertretende Kämmerer und fügt hinzu: "Wir sind trotzdem handlungsfähig."

Aktuell steht die Beschaffung von zwei neuen Feuerwehrfahrzeugen an, für die er ebenso Zuschüsse beantragt wie für einen Fuß- und Radweg in Betzweiler entlang der Landesstraße 402. Auch in Sachen Schulsanierung müsse einiges abgerechnet werden, Seinen Entschluss, die Stellvertreterstelle in Loßburg anzunehmen, habe er nie bereut, betont Alexander Hoffarth, der das gute Miteinander der Kollegen ebenso lobt wie das Klima im Gemeinderat.

Beides, und die Tatsache, dass sich seine vierköpfige Familie in Loßburg zu Hause fühlt, haben ihn nach langem Überlegen dazu veranlasst, sich nun auch für die Nachfolge von Günter Muth zu bewerben. Der wollte eigentlich schon früher aufhören, ließ sich dann aber dazu überreden, ein paar Monate dranzuhängen – bis das neue Haushaltsrecht umgesetzt ist. "Ich wollte in Loßburg bleiben", sagt Hoffarth. Die Bewerbung sei deshalb "ein logischer Schritt" gewesen.

"Loßburg ist eine attraktive Gemeinde. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Loßburg ist seit Jahren eine der steuerstärksten Gemeinden im Landkreis", schwärmt der stellvertretende Kämmerer. Dass bald noch mehr Aufgaben auf ihn zukommen werden und auch die Anzahl der Abendtermine steigen wird, sieht er gelassen. Er wolle die Herausforderung gerne annehmen, sei aber froh über die Übergangszeit, die es ihm ermögliche, sich auch noch in andere Bereiche einzuarbeiten.

Denn in einer Gemeinde wie Loßburg sei der Kämmerer für vieles zuständig, was die Arbeit zwar interessant, aber auch nicht immer ganz einfach mache, weiß der stellvertretende Kämmerer. Künftig muss er sich auch noch um die Waldstiftungen, den Bürgerwald Roth und um die Gemeindestiftung Schömberg kümmern, zwei Loßburger Besonderheiten, auf die er während seines Studiums nicht vorbereitet wurde.

Die Stabübergabe in der Finanzverwaltung soll zum Jahresende erfolgen. Dann wird Günter Muth in den Ruhestand verabschiedet, und Alexander Hoffarth wird die Leitung der Finanzverwaltung übernehmen.

Bis dahin arbeiten die beiden noch Hand in Hand. Günter Muth ist froh über die Wahl seines Nachfolgers. Er sei gerne länger geblieben, um ihm einen sanften Übergang zu ermöglichen.

Wen Alexander Hoffarth auf seinem bisherigen Posten einlernen wird, steht noch nicht fest. Die Gemeinde wird die Stelle erst noch ausschreiben.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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