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Loßburg Leiter der ISS-Mission bei Arburg

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DLR-Missionsleiter Volker Schmid (rechts) besuchte seinen ehemaligen Arbeitgeber Arburg. Werner Faulhaber aus der Entwicklungsabteilung präsentierte dem renommierten Raumfahrt­experten aktuelle Maschinen, Verfahren und Trends in der Kunststoffverarbeitung. Foto: Arburg Foto: Schwarzwälder Bote

Raumfahrt-Experte Volker Schmid hatte in den 1980er-Jahren bei Arburg Industrie-Erfahrung gesammelt. Nun war er zu Besuch bei seinem ehemaligen Arbeitgeber in Loßburg und zu Gast an der Heinrich-Schickhardt-Schule in Freudenstadt.

Loßburg/Freudenstadt. Der Weg vom Metallfacharbeiter zum Leiter der ISS-Mission von "Astro-Alex" begann für Volker Schmid in der Region Nordschwarzwald. Der frühere Absolvent der Heinrich-Schickhardt-Schule (HSS) war auch drei Jahre lang bei Arburg beschäftigt, heißt es in einer Pressemitteilung der Firma.

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des HSS-Fördervereins besuchte der Raumfahrtexperte das berufliche Schulzentrum, um zwei Vorträge zu halten, und seinen ehemaligen Arbeitgeber Arburg. Schmid, Leiter der Abteilung ISS, astronautische Raumfahrt und Exploration am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), führte in seinem Vortrag durch die Mission "Horizons" im Jahr 2018. Das war die zweite, 197 Tage lange Weltall-Reise des ESA-Astronauten Alexander Gerst ("Astro-Alex"), bei der dieser als erster Deutscher das Kommando der ISS übernahm. Der Leiter des DLR-Missionsteams stellte einige spannende Experimente vor und beantwortete Fragen zum Leben an Bord der ISS.

Bei Arburg war Volker Schmid von 1986 bis 1988 als Metallfacharbeiter tätig und sammelte in dieser Zeit Industrie-Erfahrung, bevor er an der Fachhochschule Aachen Luft- und Raumfahrttechnik studierte.

Beim DLR entwarf er daraufhin zum Beispiel künftige Raumtransportfahrzeuge. Der DLR-Missionsleiter nutzte seinen Besuch in Freudenstadt auch für eine Fahrt nach Loßburg, um sich bei Arburg ein Bild über Fortschritte und Innovationen in der Welt der Kunststoffteilefertigung zu machen.

Die Zeit beim Loßburger Familienunternehmen und das Teamwork dort habe ihn geprägt: "Im Maschinenbau wie in der Luft- und Raumfahrt kommt es auf Qualität, Sicherheit und Effizienz an. Dafür braucht man vor allem Augenmaß und die Bereitschaft, Ideen zusammenzuführen, die Ärmel hochzukrempeln und die Dinge gemeinsam anzupacken", so Volker Schmid. Werner Faulhaber, elektrotechnische Entwicklung bei Arburg, führte den Raumfahrt-Experten durch das Unternehmen und stellte ihm unter anderem Allrounder-Spritzgießmaschinen mit zukunftsweisender "smarter" Gestica-Steuerung vor. Auf großes Interesse stieß auch der Freeformer und das Arburg Kunststoff-Freiformen, das ganz neue Anwendungen in der industriellen additiven Fertigung ermöglicht. Das offene System ist unter anderem für die Luft- und Raumfahrt prädestiniert, weil sich damit originale Standardgranulate zu funktionsfähigen Bauteilen wirtschaftlich in Losgröße 1 verarbeiten lassen.

Weitere Stationen und wichtige Anknüpfungspunkte von Arburg mit der Luft- und Raumfahrt waren Leichtbau, Pulver-Spritzgießen und Circular Economy.

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