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Loßburg Leichter Übergang ist das Ziel

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Bei der Kooperationsvereinbarung (von links): Thomas Gisonni, Wolfgang Held und Armin Wüstner. Foto: Müller Foto: Schwarzwälder Bote

Um den Übergang zwischen den Schularten leichter zu gestalten, sind die Gemeinschaftsschule Loßburg und die Eduard-Spranger-Schule (ESS) in Freudenstadt eine Kooperation eingegangen.

Freudenstadt/Loßburg. Während die Neuntklässler der Loßburger Einrichtung jungen Leuten von der ESS im dortigen Multifunktionsraum Fragen stellten und sich mit ihnen austauschten, unterschrieben die Schulleiter Thomas Gisonni von der Gemeinschaftsschule und Armin Wüstner (ESS) in dessen Büro den Kooperationsvertrag im Beisein von Wolfgang Held, Leiter des staatlichen Schulamts Rastatt.

Für die Schüler aus Loßburg standen unter anderem zwei beispielhafte Unterrichtsstunden an der ESS auf dem Programm. Bei der Kooperation von besonderem Interesse für die Loßburger Schüler sind die zweijährige Berufsfachschule, das Berufskolleg und das Wirtschaftsgymnasium.

Man habe festgestellt, dass die Übergänge im Bildungsweg – also etwa der Wechsel von einer Schule zur anderen – Risiken für die Schüler bergen. Man müsse daher ein Auge darauf haben – so wie dies nun der Fall sei, sagte Held bei einem Pressegespräch.

Gezeigt werden solle, dass über die ESS auch für die Loßburger ein "sanftes Abitur" – also nicht erst über den Realschulabschluss – möglich sei, sagte Gisonni.

Profilspezifische Angebote

Es sei wichtig für die Schule, sich im ländlichen Raum zu verzahnen, damit die Schüler dort die gleichen Möglichkeiten wie in Städten und Ballungsräumen haben, betonte Wüstner. Vielleicht entschieden sich die Schüler dann auch, in der Region zu bleiben. Schüler, die von kleineren Einrichtungen mit wesentlich weniger Schülern kämen, hätten anfangs teils unglaubliche Fragen, wenn sie an die ESS kommen, erklärte Wüstner, warum sich die Einrichtung solche Mühe an der ESS gebe, die jungen Leute gut aufzunehmen. Ein Beispiel dafür sei etwa auch die Sommerschule (wir berichteten)

Die Kooperation auf Schülerebene sieht unter anderem die Teilnahme am Unterricht der jeweiligen Schulart, an Sportveranstaltungen der ESS und an profilspezifischen Angeboten vor. Auf Lehrerebene sind neben Schulbesuchen auch die gegenseitige Teilnahme an Berufsinformationstagen oder Fortbildungen gewünscht.

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