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Loßburg Land und Hector-Stiftung führen Zusammenarbeit weiter

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Kultusministerin Susanne Eisenmann und Hans-Werner Hector unterzeichneten in Stuttgart die Vereinbarung über die Weiterförderung der Hector-Kinderakademien. Foto: Steinhilber Foto: Schwarzwälder Bote

Stuttgart/Loßburg. Das Land Baden-Württemberg und die Hector-Stiftung verlängern die Zusammenarbeit in der Begabtenförderung für Grundschulkinder um weitere fünf Jahre. Kultusministerin Susanne Eisenmann und Hans-Werner Hector, Gründer der Hector-Stiftung, haben in Stuttgart eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.

Diese sieht vor, dass die Hector-Stiftung bis zum Schuljahresende 2024/25 rund 23,5 Millionen Euro für die Hector-Kinderakademien im Land sowie für die wissenschaftliche Begleitung der Begabtenförderung zur Verfügung stellt. Das Land Baden-Württemberg verpflichtet sich im Gegenzug dazu, die Arbeit der Akademien zu koordinieren und administrative Unterstützung zu leisten.

Eine Hector-Akademie gibt es auch in Loßburg. Ihren Sitz hat sie im Gebäude der Grundschule in Lombach. "Mit der Vertragsunterzeichnung führen wir gemeinsam ein bundesweit einzigartiges Programm fort. Ich freue mich sehr und bin dankbar, dass die Hector-Stiftung ihr Engagement verlängert. Die Hector-Kinderakademien sind ein fester Eckpfeiler des außerunterrichtlichen Förderangebots in Baden-Württemberg. Mit nun 66 Standorten hat sich deren Zahl seit dem Start im Jahr 2010 fast verdreifacht. Das spricht für den herausragenden Erfolg der Kinderakademien", so Eisenmann.

"Mit unserer Förderung möchten wir dazu beitragen, dass die besonderen Begabungen der Kinder so früh wie möglich erkannt werden und kein Potenzial verloren geht", sagt Hans-Werner Hector.

Der Themenschwerpunkt der Kurse in den Hector-Kinderakademien liegt auf den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. "Ganz besonders wichtig ist mir, dass wir mit dem Programm Kinder aus allen sozialen Schichten erreichen", so Hector. Bundesweit einzigartig ist, dass das landesweite Förderprogramm wissenschaftlich begleitet wird.

Das Land stellt für die Hector-Kinderakademien Anrechnungsstunden für die beteiligten Lehrer zur Verfügung. Außerdem unterstützt es die Kinderakademien mit Ansprechpartnern in den Regierungspräsidien und den Staatlichen Schulämtern und durch die Bereitstellung von Räumlichkeiten für Fortbildungen der Lehrkräfte und der Kursleitungen.

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