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Loßburg Kostenrahmen nicht ausgeschöpft

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Fast ein Dutzend Arbeiten hat der Gemeinderat Loßburg für den Neubau einer Heizzentrale und den Anbau einer Mensa an das Schulzentrum an die günstigsten Bieterfirmen vergeben – und dabei ein kostengünstigeres Ergebnis als veranschlagt erzielt.

Loßburg. Unterm Strich, so Bauamtsleiter Jochen Geßler in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats, wird der Kostenvoranschlag um gut 40 000 Euro unterschritten. Größte Posten waren dabei die Tischlerarbeiten mit einem Vergabepreis von knapp 25 000 Euro, die Platten- und Fliesenarbeiten mit fast 30 000 Euro, die Trockenbauarbeiten mit gut 32 000 Euro, die Elektroinstallationsarbeiten mit rund 47 500 Euro und die küchentechnischen Anlagen mit etwa 112 000 Euro sowie die Fensterbauarbeiten und die Pfosten-Riegel-Fassade für rund 106 000 Euro.

Auch Arbeiten im dritten Bauabschnitt beim Aufbau einer Nahwärmeversorgung vergab der Gemeinderat an die günstigste Bieterfirma. So erhielt die Firma Gauß aus Freudenstadt den Auftrag für die Heizungstechnik für knapp 2015 Euro – fast 27 000 Euro unter der Kostenrechnung. Die Firma Merz Bad & Heizung aus Loßburg bekam für gut 340 000 Euro den Zuschlag für die Lieferung und Montage von 55 Übergangsstationen.

Rat hebt Sperrvermerke auf

Der Loßburger Gemeinderat hat in seiner Sitzung auch zwei Sperrvermerke aufgehoben. Einer in Höhe von einer Million Euro bezog sich auf die geplante Finanzierung des Erdgeschosses für eine Pflegeeinrichtung der Bruderhaus-Diakonie. Geplant war ursprünglich, dass die Gemeinde in der Seniorenwohnanlage Wassergraben für die Bruderhaus-Diakonie und die Einrichtung einer Pflegegruppe das komplette Erdgeschoss erwirbt, da es die Bruderhaus-Diakonie selbst nicht kaufen kann oder will.

Nun teilte die Bruderhaus-Diakonie überraschend mit, so Bürgermeister Christoph Enderle, dass sie keine zusätzlichen Flächen mehr in einem Erweiterungsbau braucht, sondern diese im bisherigen Gebäude unterbringen will. Weitere Flächen außerhalb dessen würden die Wirtschaftlichkeit der Einrichtung gefährden. Sobald der Kaufpreis feststeht, kann sich die Gemeindeverwaltung nach dem Beschluss des Gemeinderats ein bis drei der neuen Wohnungen reservieren lassen. Zudem wurde der Sperrvermerk über 400 000 Euro für die Kostenbeteiligung am Erdgeschoss für das geplante Mehrfamilienhaus mit einer Praxis für Ärzte in der Bahnhofstraße nach dem Votum des Gemeinderats aufgehoben. Die Gemeinde Loßburg beteiligt sich mit insgesamt 1,4 Millionen Euro an den Räumen einer Praxis. Die Gemeinde erwirbt die Räume und vermietet sie. Die Verträge, so Enderle, sind unterschriftsreif.

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