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Loßburg Knapp drei Prozent weniger Übernachtungen

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Loßburg. Tourismusdirektor Michael Krause aus Freudenstadt und Karin Armbruster, Leiterin der Loßburg Information, stellten bei der jüngsten Sitzung des Loßburger Gemeinderats den Tourismusbericht 2018 vor. Zunächst gab Michael Krause einen Gesamtüberblick. In Baden-Württemberg gab es fast 55 Millionen Übernachtungen mit einem Plus von 1,3 Prozent. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug 2,4 Tage. In Loßburg sank sie von 4,1 auf vier Prozent.

Für die Region Schwarzwald ergibt sich bei den Übernachtungen ein Plus von 1,1 Prozent auf 22,2 Millionen. Bei den Gesamtübernachtungszahl in Loßburg – gut 116 000 – liegt das Minus bei knapp drei Prozent. Krause merkte an, dass die Statistik nur Betriebe ab zehn Betten erfasst. Karin Armbruster teilte mit, dass in Loßburg im vergangenen Jahr drei Betriebe mit 100 Betten und mehr als 6000 Übernachtungen weggefallen seien. Durch Kleinvermieter hätten 75 Betten hinzugewonnen werden können. Nach Angaben Krauses kommen 20 Prozent der Gäste in Loßburg aus dem Ausland.

Im Hinblick auf die Aufteilung auf die einzelnen Ortsteile stellte Michael Krause fest, dass mehr als 60 Prozent auf Loßburg selbst entfallen. Die Schwarzwald-Plus-Karte bezeichnete Michael Krause als vollen Erfolg. Allerdings betonte er, dass in Loßburg derzeit nur drei Hotels an dieser Aktion teilnehmen. Als Projekt mit Zukunftspotenzial bezeichnete Michael Krause die Nationalpark-Region, an der sich bislang 27 Kommunen beteiligen. Auch Loßburg sei dabei.

Karin Armbruster stellte drei Auszeichnungen vor, die 2018 erreicht wurden. So wurde die Loßburg Information als serviceorientiertes Unternehmen der Stufe 1 bewertet, und die Gemeinde sei als Familienferien-Preisträger und motorradfreundliche Gemeinde ausgezeichnet. Auch die Neugestaltung der Homepage und die Aktivitäten in den sozialen Medien zeigen laut Armbruster Wirkung. Seit diesem Jahr laufe die Aktion Dorfurlaub vermarktet, wobei sich schon elf Betriebe gemeldet haben, die daran teilnehmen wollen. Weitere Aktionen in diesem Jahr seien der Mühlenweg in Betzweiler, die Aktualisierung der Rad- und Wanderweg-Beschilderung, das Trekking-Camp-Schwarzwald und die Weiterentwicklung des Zauberlands.

In der Fragerunde wollte FWV-Gemeinderat Werner Faulhaber von Michael Krause wissen, ob die Möglichkeit bestehe, die Heimatkarte nicht an das Kalenderjahr, sondern ans Verkaufsdatum zu koppeln. Wie er meinte könnte dann solch eine Karte eher als Geschenk genutzt werden. Krause nahm diese Anregung auf. Der Tourismusdirektor dankte Karin Armbruster für die gute Zusammenarbeit. Armbruster dankte vor allem ihrem Team für die engagierte Arbeit.

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