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Loßburg In die Zukunft geht es jetzt gemeinsam

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Die Pfarrer Hans-Peter Zakes (rechts) und Martin Frank beim Fusionsgottesdienst. Foto: Frey Foto: Schwarzwälder Bote

Loßburg. "Zusammen-Wachsen" – unter diesem Motto steht der Start der beiden fusionierten Kirchengemeinden Loßburg und Schömberg. Mit einem Gottesdienst feierten die beiden Kirchengemeinden ihren Start in eine gemeinsame Zukunft in der Versöhnungskirche in Loßburg.

Pfarrer Martin Frank aus Schömberg und Pfarrer Hans-Peter Zakes aus Loßburg zelebrierten den Gottesdienst gemeinsam. Die Weichen zu dieser Entscheidung waren bereits 2011 gestellt worden. Wirtschaftliche Zwänge und Nachwuchsmangel bei den Geistlichen im Land führten zu einem Umdenken und zu neuen Strukturen. Pfarrer Frank wird seiner Gemeinde noch bis zu seiner Pensionierung im Sommer 2021 erhalten bleiben und weiterhin für Seelsorge und Gottesdienste zuständig sein. Die neu entstandene Kirchengemeinde Loßburg-Schömberg wird künftig von Pfarrer Zakes geleitet.

Im Gottesdienst begrüßte Pfarrer Zakes viele Mitglieder der beiden Kirchengemeinden, aber auch Ehrengäste wie Dekan Werner Trick und Bürgermeister Christoph Enderle. In der Jugendarbeit habe die Zusammenarbeit schon vor Jahren begonnen und bereits erste Erfolge zu verzeichnen. Und nun gelte es, neue Wege gemeinsam zu gehen, auch wenn das nicht immer ganz einfach sei.

Zakes freute sich, dass dieser erste gemeinsame Gottesdienst in ganz Loßburg zu hören sei, so werde er zum Beispiel auch ins Gebrüder-Hehl-Stift live übertragen. Der gemeinsame Kirchenchor klang bei seinem ersten Auftritt schon mal sehr harmonisch und unterstützte die Gemeinde beim gemeinsamen Singen.

Pfarrer Frank demonstrierte am Beispiel von Kinderschuhen die Symbolkraft der Adventszeit, aber auch die Schritte auf dem gemeinsamen Weg der neuen Kirchengemeinde. Im Advent würden die Menschen die Zeit anders – intensiver – empfinden, oft laufe ihnen aber auch die Zeit davon. Es sei eine Zeit der Besinnung, aber auch des Aufbruchs, der Vorbereitung, des Wartens. Sie werfe keine Schatten, sondern Licht voraus.

Für die beiden Kirchengemeinden gehe zunächst Bekanntes und Liebgewordenes zu Ende, das sei mit Schmerzen, Trauer und Enttäuschungen verbunden. Aber es gehe weiter, wenn auch zu Beginn mit kleinen Schritten. Denn noch stecke die Fusion in den Kinderschuhen. Ab jetzt gebe es nur noch einen Kirchengemeinderat, eine Kirchenpflege, einen Haushalt. Damit endeten über 800 Jahre Kirchengeschichte in Schömberg und in Loßburg. Der Transformationsprozess in der evangelischen Landeskirche sei gewaltig, in 30 Jahren sei die Landeskirche wohl nicht mehr wiederzuerkennen.

Dekan Trick: Neuanfang auch als Chance sehen

Aus Sicht der beiden Kirchengemeinderäte sei die Fusion die beste Möglichkeit gewesen, mit den kommenden Veränderungen umzugehen, so Frank. Und nun gelte es, langsam den Kinderschuhen zu entwachsen, sich aufzurichten und los zu gehen und zusammenzuwachsen. Dies betonte auch Dekan Werner Trick in seinem Grußwort, der der neuen Kirchengemeinde Glück und Gottes Segen wünschte und sie aufforderte, in diesem Neuanfang Chancen zu sehen und gemeinsam Neuland zu betreten.

Gustav Jahn, der Vorsitzende der katholischen Kirchengemeinde Loßburg, überreichte einen Korb mit zwei Alpenveilchen in unterschiedlichen Farben. Sie würden aber der gleichen Pflanzenfamilie entstammen und damit ein Symbol für die beiden gemeinsamen Gemeinden darstellen, die nun zusammen- wachsen könnten.

Im Anschluss lud der CVJM zu Punsch und Waffeln ein.

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