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Loßburg Hüter des Bürgerwalds Rodt

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Bei der Zusammenkunft in Sachen Bürgerwald Rodt (von links): Gottlieb Beck, Jakob Armbruster, Gunter Armbruster und der Loßburger Kämmerer Günter Muth. Foto: Gemeindeverwaltung Foto: Schwarzwälder Bote

Die Zukunft des Bürgerwalds Rodt ist gesichert: In die Kommission für die Waldparzelle rückt nach dem Ausscheiden von Jakob Armbruster dessen Sohn Gunter nach.

Loßburg. Im Jahr 1835 wurde die Waldparzelle Nummer 306 in einem Vertrag aus dem Staatswald in das Eigentum der damals selbstständigen Gemeinde Rodt abgetreten. Es handelt sich dabei um ein etwa 18 Hektar großes Waldstück westlich des Bereichs Sandwiese/Vogtei. In dem Vertrag wurde auch die Verteilung des Ertrags aus dem Wald an die Rodter Bürger bestimmt, wie die Loßburger Gemeindeverwaltung mitteilt. Seit dieser Zeit erhalten die Berechtigten je nach Erlössituation jährlich das Waldgeld ausbezahlt.

Bei der Zusammenkunft aller Berechtigten im Jahr 1958 wurde eine Kommission gebildet, die die Verwaltung bei der Führung der Geschäfte für den Bürgerwald Rodt unterstützt. Die ersten Mitglieder dieses Ausschusses waren Jakob Armbruster, Johannes Schaber, Karl Zinser, Gottlieb Schaber und Wilhelm Wendel. Die Ermittlung und Auszahlung des Waldgelds wird seit dieser Zeit in einer Ausschusssitzung besprochen. Auch aktuell fand nun eine Zusammenkunft statt.

Gute Erlössituation in diesem Jahr

Aufgrund der guten Erlössituation in diesem Jahr werden in den nächsten Tagen insgesamt 8000 Euro an die Berechtigten ausbezahlt. Seit vielen Jahren sind Jakob Armbruster und Gottlieb Beck Ansprechpartner in Sachen Bürgerwald. Mit Gunter Armbruster konnte nun ein Nachfolger für Jakob Armbruster gefunden werden, der auf eigenen Wunsch aus dem Gremium ausscheidet. Kämmerer Günter Muth dankte im Namen der Gemeinde Loßburg Jakob Armbruster für die Jahrzehnte seiner Tätigkeit im Interesse des Bürgerwalds Rodt und überreichte ihm einen Zinnbecher.

Als ausgewiesener Waldfachmann sei er stets der Hüter des Bürgerwalds gewesen. Mit seinem Sohn als Nachfolger sei garantiert, dass auch weiterhin die Waldparzelle Nummer 306 den Rodter Bürgern erhalten bleibe.

 
 

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