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Loßburg Hits, eine Hymne und etwas Wehmut

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Der Musikverein Betzweiler gab in der Heimbachhalle sein eindrucksvolles Jahreskonzert. Fotos: Schwark Foto: Schwarzwälder Bote

Mit einem bejubelten Jahreskonzert ließ der Musikverein Betzweiler die Feierlichkeiten zu seinem 50-jährigen Bestehen ausklingen. Dabei übergab Dirigent Thomas Wössner den Taktstock an seinen Nachfolger Laszlo Nagy.

Loßburg-Betzweiler-Wälde. In der voll besetzten Heimbachhalle in Betzweiler verabschiedete sich Dirigent Thomas Wössner bei seinem achten Jahreskonzert mit etwas Wehmut von seinen Musikern und den Besuchern. Stehende Ovationen waren ihm sicher.

Wössner übergab zum Ende des Konzerts seinen Taktstock an seinen Nachfolger Laszlo Nagy, der den Musikverein Betzweiler ab Januar dirigiert. Nagy ist 54 Jahre alt und stammt aus Ungarn. Dort hat er eine Musikhochschule besucht und das Studium als Diplom-Musiklehrer abgeschlossen. Er ist ein renommierter Tubist und sammelte schon Erfahrung als Orchesterleiter an einer Musik- und Kunstschule in Ungarn. Seit April wohnt er in Alpirsbach.

Zum Jahreskonzert begrüßte Vorsitzender Jochen Weigold besonders Bürgermeister Christoph Enderle, Ortsvorsteher Hans-Ulrich Wößner, weitere Ortsvorsteher, Ortschaftsräte, Vertreter der Kirchen und örtlichen Vereine, Ehrenmitglieder und Ehrendirigenten des Vereins sowie Gottfried Weber vom Blasmusikkreisverband Freudenstadt.

In seinem Rückblick auf 50 Jahre Musikverein Betzweiler dankte Weigold allen treuen Mitgliedern und Unterstützern, die in diesem halben Jahrhundert fest hinter dem Verein standen. Nach sieben- einhalb Jahren musikalischen Wirkens in Betzweiler hat sich Thomas Wössner entschieden, neue Wege zu gehen. Eine neue musikalische Herausforderung hat er bereits gefunden. Zur Verabschiedung war Vorsitzender Weigold voll des Lobes über den Dirigenten.

Mit seinem Wirken habe Wössner viel Bestehendes gefestigt und mit Engagement und Ideenreichtum den Verein auf Kurs gehalten. Wössner habe die Arbeit seines Vorgängers, Ehrendirigent Helmut Reich, hervorragend weitergeführt und ausgebaut. Nicht nur musikalisch habe Wössner Großes geleistet. Mit unwahrscheinlich vielen Ideen habe er sich bei Veranstaltungen und im Vereinsleben eingebracht. "Wössners bescheidene Art und gute Nerven waren ein Garant für den musikalischen Erfolg des Orchesters", sagte Weigold und übergab dem scheidenden Dirigentem und seiner Frau Ilona eine "Umzugskiste" mit Deckelgravur und Blumenstrauß. Zuvor hatten die 50 Musiker auf der weihnachtlich dekorierten Bühne nochmals ihr ganzes Register aufgefahren.

Thomas Wössner hatte für das Jubiläumskonzert ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Konzertprogramm zusammengestellt. Darin lebten die vergangenen fünf Jahrzehnte musikalisch auf. In einem Kleid im Stil der 60er-Jahre kommentierte Jugendleiterin Clara Walter abwechselnd mit den Musikern die einzelnen Liedvorträge.

Stücke aus fünf Jahrzehnten geboten

Das Gründungsjahr 1968 wurde mit dem Konzertmarsch Constellation von Bertrand Moren bejubelt. Er spiegelte die Spontanität und den unbeschwerten, ständig in Bewegung begriffenen Geist der Jugend wider.

Idealismus brachte das Stück "Canzone di Francesco" von Gerhard Jimmy zum Ausdruck. "Man in the Ice" erinnerte an Özi. Der Marsch "Jubelklänge" wurde schon zur Krönungsfeier von Königin Elisabeth II und bei Olympia in Sapporo gespielt. Mit tänzerischer Leichtigkeit und mitreißendem Schwung eroberte das Orchester die Herzen der Zuhörer.

Im zweiten Teil des Programms spielten die Musiker zunächst den Titel "Die Sonne geht auf". Richtig Rockig wurde es bei den "Queen Chart Hits". Die Neue Deutsche Welle lebte bei der "80er-Kult-Tour" auf. Mit "Heal the World" ging es musikalisch in die 90er-Jahre. Zudem erklangen "Game of Thrones" (2000er-Jahre) und "No Roots" (2010er-Jahre). Die Zugabe-Rufe wollten nicht enden. Mit dem einfühlsam interpretierten Stück "The Sound of Silence" verabschiedete sich der bestens eingespielte Klangkörper von seinem Dirigenten Thomas Wössner. Es gab minutenlangen Applaus. Als erste Kostprobe seines Könnens bot der neue Dirigent Laszlo Nagy zum Abschluss des Konzerts mit den Musikern das Stück "Abel Tasman".

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