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Loßburg Gemeinde vermarktet LVA-Klinikgelände

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Die Gemeinde Loßburg will sich von der leerstehenden Immobilie nun endgültig trennen: Die frühere LVA-Klinik, in den Jahren 1912 bis 1914 als Erholungsheim für Mitarbeiter der Firma Breuninger gebaut, soll verkauft werden. Foto: Wiegert

Loßburg - Große Pläne gehören der Vergangenheit an: Die Gemeinde Loßburg will nicht länger auf einen Investor warten, der ihr das gesamte Areal der früheren LVA-Klinik Hohenrodt abkauft und den Gebäudekomplex einer neuen Nutzung zuführt.Der Gemeinderat hat in nicht öffentlicher Sitzung beschlossen, das zehn Hektar große Gelände Teil für Teil zu veräußern: Das Klinikgebäude das Hofgut und das Waldgrundstück sollen jeweils separat verkauft werden.

Den neuen Weg bei der Vermarktung des einstigen architektonischen Schmuckstücks in Rodt geht die Gemeinde nicht zuletzt, weil sie finanziell in der Klemme steckt und Geld braucht. Das 3,9 Hektar große Waldgrundstück wurde, wie Bürgermeister Thilo Schreiber gestern bei einem Gespräch im Beisein der Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderats betonte, bereits an einen einheimischen Bewerber verkauft. Das Mindestgebot lag bei 120 000 Euro und wurde, so teilte Bürgermeister Thilo Schreiber gestern weiter mit, auch erreicht.

Klinikgebäude nicht unter Denkmalschutz

Für das 5,6 Hektar große Klinik-Areal verlangt die Gemeinde nur noch den Grundstückspreis. Das Gebäude, dessen Bausubstanz angegriffen ist, wird wohl abgerissen. Bei einem angesetzten Quadratmeterpreis von 25 Euro ergibt sich ein Kaufpreis von 1,4 Millionen Euro. Der Abriss des imposanten Bauwerks kostet nach Schätzung Schreibers 200 000 bis 250 000 Euro. Das alte Klinikgebäude steht nicht unter Denkmalschutz, es wird vom Denkmalamt lediglich als "erhaltungswürdig" eingestuft. Schreiber könnte sich vorstellen, dass auf dem Klinik-Areal einige exklusive Villenbauplätze entstehen. Die Gemeinde wolle allerdings kein Baugebiet auswiesen.

Für das noch relativ gut erhaltene Hofgut samt einem halben Hektar Grundstücksfläche wird ein Kaufpreis von 450 000 Euro angesetzt. Würden neben dem Wald auch die beiden weiteren Teilstücke des Areals zu den Preisvorstellungen der Gemeinde verkauft, ergäben sich Einnahmen von insgesamt knapp zwei Millionen Euro. Gekauft hat die Gemeinde das gesamte Anwesen einst für 2,5 Millionen Euro.

 
 

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