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Loßburg Gemeinde muss bis Ende 2022 auf Feuerwehrautos warten

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Loßburg (cf). Die Gemeinde Loßburg schafft zwei neue Löschfahrzeuge für 507 000 Euro an. Das beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig. Veranschlagt waren Kosten von 530 000 Euro. Die Fahrzeuge sollen in 24-Höfe und Sterneck zum Einsatz kommen.

Der Auftrag wurde in drei Lose aufgeteilt und europaweit ausgeschrieben. Die beiden Fahrzeuge, die ersetzt werden sollen, haben 31 Jahre auf dem Buckel und leiden unter zunehmender Korrosion und technischer Überalterung.

Nur wenige Anbieter am Markt

Alexander Hoffarth von der Finanzverwaltung beschrieb dem Gremium detailliert die einzelnen Ausschreibungen. Das Leistungsverzeichnis wurde von zwölf Firmen abgerufen. Für das Los "Fahrgestell" ging am Ende nur ein Angebot mit einer Angebotssumme von rund 178 000 Euro ein. Bürgermeister Christoph Enderle erläuterte, dass für den Bau von Fahrgestellen nur wenige Anbieter am Markt seien.

Für den Aufbau, den teuersten Teil der beiden neuen Fahrzeuge, wurden vier Angebote abgegeben. Die Verwaltung hatte für das Wertungsverfahren eine Matrix entwickelt, um die einzelnen Angebote hinsichtlich Qualität, Wirtschaftlichkeit, Preis und Lieferzeit zu vergleichen. Zudem gab es eine Vergleichsvorführung, bei der jeder Hersteller 40 Minuten Zeit hatte, sein Produkt vorzustellen. Auch dieses Ergebnis floss mit in die Matrix ein.

Das wirtschaftlichste Angebot kam von einer Firma aus Dissen, laut Bürgermeister Christoph Enderle der Platzhirsch für solche Aufbauten im süddeutschen Raum.

Zuzüglich einiger weiterer Bedarfspositionen ergab sich eine Auftragssumme von brutto rund 266 000 Euro. Für die feuerwehrtechnische Beladung lagen ebenfalls vier Angebote vor. Dabei wurde nur nach dem Preis entschieden. Das günstigste Angebot kam von einer Karlsruher Firma mit rund 41 000 Euro. Zusätzlich sollen noch Atemschutzausrüstung und Saugschläuche geliefert werden, sodass die gesamte Auftragssumme damit bei etwa 63 000 Euro liegt. Das Gremium stimmte über die Vergabe der drei Lose einzeln ab und folgte den Vorschlägen der Verwaltung einstimmig. Enttäuschung gab es aber, als Enderle den Liefertermin – Jahresende 2022 – bekanntgab.

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