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Loßburg Gemeinde Loßburg macht Riesenschritte in Sachen Digitalisierung

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Am Infopunkt Loßburg gibt es eine digitale Infotafel. Und sie ist nur ein Teil des Digitalisierungsprogramms.Foto: Armbruster Foto: Schwarzwälder Bote

Loßburg. Auf die papierlose Ratsarbeit ist Bürgermeister Christoph Enderle besonders stolz. Loßburg hatte sie als erste Gemeinde im Landkreis eingeführt. Aber auch sonst kann sich die Digitalisierung im Rathaus sehen lassen, wie der Bericht darüber in der jüngsten Gemeinderatssitzung zeigte. Die Verwaltung hatte auf Antrag der Freien Wählerfraktion sämtliche bereits erfolgte und noch geplante Maßnahmen zusammengetragen und präsentierte dem Gemeinderat die lange Liste. Gleich am Anfang das Ratsinformationssystem, das nicht nur im Gemeinderat eine papierlose Arbeit ermöglicht, sondern auch den Bürgern über die Homepage jederzeit den Zugriff auf die Sitzungsunterlagen der öffentlichen Gemeinderatssitzungen und der Protokolle erlaubt. Mit Social Media Auftritten wird über das aktuelle Geschehen in der Gemeinde sowie über freie Arbeitsstellen informiert. Informationen über Veranstaltungen stehen auch auf der Loßburg-App. Gastronomen und Beherbergungsbetriebe können über einen Online-Meldeschein ihre Gäste für die Erhebung der Kurtaxe anmelden. Und beim Kinzighaus steht jetzt ein Info-Terminal.

Gemeindebücherei soll digitalisiert werden

Darüber hinaus gibt es viele Online-Dienste, beispielsweise für Bewerbungsverfahren, oder, um die Wasseruhren digital abzulesen. Die Gemeinschaftsschule hat sogenannte Tabletklassen, und sämtliche Schulräume sind mit einem Beamer ausgestattet.

WLAN in Rathaus und Kinzighaus gibt es ebenfalls, und in der Pandemiezeit wurden Videokonferenzen und Online-Seminare angeboten. Ab dem 1. Januar 2021 sollen in ganz Loßburg Eltern ihre Kinder über das System "Little Bird" für einen Platz im kommunalen oder evangelischen Kindergarten anmelden können, gab Bürgermeister Christoph Enderle bekannt. Mit dieser Online-Kindergartenplatz-Reservierung wolle man Mehrfachanmeldungen vermeiden. Zum Jahresbeginn soll auch die Bauhofsoftware mit der Einführung von "ARES" aufgerüstet werden. Sie ermöglicht ein digitales Auftragsmanagement sowie eine digitale Stundenerfassung. Für Ende Januar ist dann die Digitalisierung der Gemeindebücherei geplant. Damit setze die Gemeinde einen Wunsch des Jugendforums um, so Enderle.

Die letzte Neuerung im kommenden Jahr ist die Umgestaltung der Homepage. Sie soll mit einem "Burgermenü" ausgestattet werden. Angesichts der zahlreichen Digitalisierungsmaßnahmen werde deutlich, so der Bürgermeister, "dass sich die Gemeindeverwaltung Loßburg einer steigenden digitalen Arbeitsplatzgestaltung nicht verschließt und weiterhin für neue Verfahren beziehungsweise Prozessoptimierungen offen ist". Lob gab es dafür von Gemeinderat Werner Faulhaber, dessen Fraktion die Anfrage an die Verwaltung gestellt hatte. Sein Fazit: "Wir sind auf dem richtigen Weg!"

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