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Loßburg Gefährliche Lage zügig entschärft

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Schnell leitete die Feuerwehr die Brandbekämpfung ein. Foto: Feuerwehr

Loßburg-Wittendorf - Erneut ihre Schlagkraft bewiesen hat die Loßburger Gesamtfeuerwehr bei der Hauptübung auf dem Gelände der Firma Schupp GmbH & Co KG im Ortsteil Wittendorf.

In der Jahreshauptübung der Gesamtfeuerwehr Loßburg wurde angenommen, dass ein Mitarbeiter des Betriebs eine Rauchentwicklung in der Halle entdeckt und daraufhin einen Notruf abgesetzt hatte. Die Leitstelle Freudenstadt alarmierte daraufhin um 18.30 Uhr die Feuerwehrabteilungen Wittendorf, Lombach, Loßburg und Betzweiler.

Nach dem Eintreffen der ersten Hilfskräfte aus Wittendorf bestätigte sich die Rauchentwicklung im Lagerbereich. Zudem meldeten Mitarbeiter, dass noch weitere Kollegen vermisst werden. Sofort leiteten die Feuerwehrleute die Menschenrettung und Brandbekämpfung unter Atemschutz ein. Mehrere Trupps machten sich auf den Weg und durchsuchten den verrauchten Bereich. Parallel wurden die Feuerwehrabteilungen Sterneck, 24-Höfe und Schömberg nachalarmiert.

Die Hilfskräfte von Lombach, Loßburg und Wittendorf bauten sich eine Wasserversorgung von den Hydranten her auf. Mit der Drehleiter wurde eine Riegelstellung an der Brandwand zwischen Lager- und Bürotrakt geschaffen. Ebenso waren mehrere C-Strahlrohre im Außenbereich im Einsatz.

Als weitere Wasserentnahmestelle wurde der Hochbehälter in der Kalkofen- / Paul-Franz-Straße genutzt. Von dort aus verlegte die Feuerwehrabteilung Betzweiler mit dem Gerätewagen Logistik zwei eine 538 Meter lange Leitung zur Einsatzstelle. Unterstützt wurden sie durch die Abteilungen 24-Höfe und Sterneck, die Versorgungspumpen in Stellung brachten und dann im rückwärtigen Hallenbereich eine weitere Riegelstellung unter Atemschutz bauten. Die Abteilung Schömberg war mit ihrer Druckluftschaumanlage angerückt, die eine weitere Möglichkeit bot, eine Ausbreitung des Brands zu verhindern.

Nachdem der angenommene Brand vollständig gelöscht war, wurde das Gebäude mit mehreren Drucklüftern entraucht.

Unterstützt wurde die Feuerwehr durch die DRK Ortsvereine Loßburg und Wittendorf, das DRK Dornstetten, sowie das Rote Kreuz aus Alpirsbach und Freudenstadt. Zur Versorgung der Verletzten richteten die Rot-Kreuz-Helfer einen Behandlungsplatz ein und nahmen die Geretteten von der Feuerwehr entgegen. Der gesamte Übungsverlauf und die Zusammenarbeit könnten als sehr positiv bezeichnet werden, bilanziert die Feuerwehr.

Im Anschluss an die Hauptübung lud die Gemeinde alle Einsatzkräfte zum Essen in die Laiberghalle ein.

 
 

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