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Loßburg Es könnte sich noch über Monate ziehen

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Foto: Fuchs Foto: Schwarzwälder Bote

Seit Monaten liegt das ehemalige Hotel Park Hill entkernt und mit einer Baustelle vor der Tür in Sulzbach. Nachdem die Umbauarbeiten zum Pflegeheim abgebrochen wurden, ist unklar, was damit geschehen soll. Nun gibt es jedoch die ersten neuen Interessenten unter den Investoren.

Loßburg. Ein "lokaler Makler" sei bereits beauftragt worden, der einen Käufer für die angefangene Baustelle finde solle, verrät Ingo Schorlemmer, Pressesprecher der Schultze&Braun GmbH&Co. KG, die bereits vor zwei Monaten als Insolvenzverwalter beauftragt wurde. Und es gebe bereits einige Interessenten.

Ursprüngliche Idee eines Pflegeheims könnte fortgesetzt werden

Ein Verkaufsvertrag stehe jedoch noch nicht vor der Tür, da sich der Prozess noch in den Anfängen befinde. Und, so betont er, es bestehe kein Zeitdruck, es können noch Wochen und Monate bis zum Verkauf vergehen. "Prognosen sind immer problematisch, wenn sie sich auf die Zukunft beziehen", meint er mit einem Augenzwinkern. Was Bauarbeiten angeht, scheint diese Aussage zuzutreffen.

Noch lässt sich daher nicht sagen, was aus der Baustelle einmal werden könnte. "Das kommt darauf an, was der neue Investor sich vorstellt", sagt der Pressesprecher. "Es gibt zwei Möglichkeiten: Auf der Grundlage dessen, was schon da ist, wird ein neues Konzept entworfen, oder ein Investor hat schon eine klare Vorstellung und passt das bestehende Gebäude den Anforderungen des Projekts an." Es sei nicht auszuschließen, dass das Haus auch ganz abgerissen und etwas Neues gebaut werde. Ebenso wie es gut möglich wäre, dass die Idee des Seniorenheims weiter verfolgt werde. Die Lage sei dafür immerhin sehr gut. "Alles ist offen", meint Schorlemmer.

Falls die ursprüngliche Idee doch noch umgesetzt werde, so dürfe nicht vergessen werden, dass hinter jedem Seniorenheim ein eigenes Konzept stehe, das die passenden Räume erfordere. "Ein Heim für betreutes Wohnen zum Beispiel stellt andere räumliche Anforderungen, als ein Pflegeheim für bettlägerige Patienten", verdeutlicht er. Ein weiterer Umbau werde dem Gebäude also sicherlich nicht erspart bleiben. "Der Investor muss sich natürlich fragen, wie groß der Aufwand ist und ob er sich schließlich lohnt."

Genau in diesem Punkt hatte sich der ursprüngliche Bauherr verschätzt. Im Oktober 2018 schien die Zukunft des ehemaligen Hotels klar zu sein.

Bauarbeiten liegen nun schon seit Monaten auf Eis

Die "Pflegeheim Böhringer GmbH&Ko. KG" mit Sitz in Loßburg hatte das Anwesen damals gekauft, um es zu einem Pflegeheim umzubauen. Darüber, wann die Umbau- und Renovierungsarbeiten abgeschlossen sein sollten, wollte deren Geschäftsführer Andreas Moser keine Spekulationen anstellen. Er hätte sich damals jedoch sicherlich nicht träumen lassen, dass es niemals zur Eröffnung des Pflegeheims kommen sollte. Der Umbau habe sich schließlich als schwieriger erwiesen als gedacht, was zu deutlich höheren Kosten geführt habe, erinnert sich Ingo Schorlemmer. "Die Bank wollte das Projekt irgendwann nicht mehr weiter finanzieren." Und seitdem liegen die begonnenen Bauarbeiten auf Eis.

Da nun neue Interessenten vor der Tür stehen, besteht längst keine Sorge mehr, dass die Baustelle nicht wieder an den Mann gebracht werden kann. "Wir warten jetzt erst einmal die hohen Angebote ab", meint Schorlemmer zuversichtlich.

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