Das Team der Realschule Loßburg: (jeweils von links) hinten Valentin Schoch, Senad Mustafa, Tim Kilgus, Jens Kober, Benjamin Krauß, Henry Seeger, Lukas Haug und Lysander Skoda sowie vorne Mike Ruderisch, Felix Mania, Tobias Armbruster, Lukas Finkbeiner, Florin Skoda und Nico Schillinger Foto: Wagner Foto: Schwarzwälder-Bote

Realschüler im Regierungspräsidiums-Finale

Loßburg. Hohe Anforderungen und starke Gegner erwarteten die Mannschaft der Realschule Loßburg mit Mannschaftsbetreuer Markus Wagner im Karlsbader Stadion. Zum zweiten Mal in Folge hatte sich das Schülerteam bei "Jugend trainiert für Olympia" nach dem 5:1-Zwischenrundensieg gegen das Markgraf-Ludwig-Gymnasium Baden-Baden für das Endturnier im Regierungsbezirk Karlsruhe qualifiziert. Als Gegner warteten das Humboldt-Gymnasium Karlsruhe, das Leibniz-Gymnasium Östringen und das Feudenheim-Gymnasium Mannheim.

Nach der Auslosung der Spielpaarungen fanden die Halbfinals im K.o.-Modus statt. Die Verlierer der beiden ersten Begegnungen spielten im kleinen Finale den dritten Platz aus, die Sieger kämpften im Finale um den Gesamtsieg.

Nach guter Mannschaftsleistung im ersten Spiel musste sich die defensiv ausgerichtete, aber keinesfalls chancenlos spielende Mannschaft aus Loßburg den stark spielenden Gegnern und späteren Gesamtsiegern aus Östringen mit 0:3 geschlagen geben. Im kleinen Finale entschieden die überlegen spielenden Loßburger nach einigen Unkonzentriertheiten das Spiel gegen das Feudenheim-Gymnasium im Elfmeter-Schießen mit 7:6 für sich und belegt damit wie im vergangenen Jahr den dritten Platz.

Lob und Anerkennung verdiene die Mannschaft vor allem hinsichtlich des Alters der Gegner, die im Schnitt zwei bis drei Jahre älter waren, teilt die Realschule mit. Zudem könnten die Gymnasien aus einer Menge von jeweils mehr als 1000 Schülern einen Kader stellen, wohingegen sich die Mannschaft der Realschule Loßburg aus unter 300 Schülern zu einer Auswahl geformt habe.