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Loßburg Enderle: "Wir sind froh, dass wir so gute Leute haben"

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Loßburg. Sonja Müller, Diplom-Sozialpädagogin und Leiterin des Loßburger Jugendreferats, gab bei der jüngsten Sitzung des Loßburger Gemeinderats ihren Tätigkeitsbericht für das vergangene Jahr. Für die Arbeit des Jugendreferats gab es viel Lob aus dem Gremium.

Zu Sonja Müllers Team gehören drei Mitarbeiterinnen, Praktikantinnen im Bundes-Freiwilligen-Dienst, aber auch Ehrenamtliche. Derzeit sind dies fünf Frauen die vor allem im Schüler-Café mitarbeiten. Das Schüler-Café ist ein offener Treff, der allen schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen aus der Gesamtgemeinde offensteht, um sich ungezwungen zu treffen. Angeboten werden auch pädagogische Aktionsnachmittage. Im vergangenen Jahr waren dies "Kreatives Basteln", "Lecker & Gesund", "Werken", "Frucht-Tiger-Tage" und "Kreativ-Atelier". Zudem gibt es, wie Sonja Müller berichtete, entsprechend der Jahreszeit noch weitere Angebote. Auch in der Ferienzeit an Fasnet, Ostern und Pfingsten werden verschiedene Aktionen angeboten. In den Sommerferien wird das Programm in enger Kooperation mit den ansässigen Vereinen oder Firmen veranstaltet.

Verlässliche Betreuung

Präventionsarbeit ist ein Schwerpunkt des Jugendreferats, und zwar im Bereich der gesunden Ernährung. Seit neun Jahren finde das Angebot "Lecker & Gesund" großes Interesse bei den Kindern, betonte Sonja Müller. Dort geht es um Lebensmittel und deren Zubereitung.

Seit dem Schuljahresbeginn 2017/2018 gibt es in Loßburg die Grundschulbetreuung. Sie bietet verlässliche Betreuung vor und nach der Schulzeit bis 16.30 Uhr.

Hohe Zufriedenheit

Dabei können die Kinder, die angemeldet sind, in der Mensa zu Mittag essen. Wie Sonja Müller weiter berichtete, waren es im vergangenen Jahr durchschnittlich 34 Kinder, die pro Monat teilnahmen. Eine Umfrage unter den Eltern habe ergeben, dass 75 Prozent der Kinder sehr gerne in diese Einrichtung gehen, und 65 Prozent fühlen sich sehr wohl, wobei es keine negativen Äußerungen gab. Im Hinblick auf die Zufriedenheit mit den Angeboten lagen die Rückmeldungen bei durchschnittlich 90 Prozent. Bei der Diskussion über den Bericht stellte Bürgermeister Christoph Enderle zunächst klar, dass die Loßburger Grundschule keine Ganztagsschule sei.

Auf die Frage von FWV-Gemeinderat Werner Faulhaber nach der Mensa-Belegung und der Nachfrage beim Ferienprogramm erklärte Sonja Müller, dass die Mensa im Durchschnitt an Montagen, Dienstagen und Donnerstagen von jeweils 85 Kindern besucht worden sei.

Engagement gewürdigt

Lediglich mittwochs seien durchschnittlich nur etwa elf Personen angemeldet gewesen. Dies hänge damit zusammen, dass mittwochs kein Nachmittagsunterricht ist. Beim Sommerferienprogramm sei die Nachfrage meist größer als das Angebot. Manfred Hauser (FWV) meinte, dass die Vielfalt der Aufgaben und Angebote des Jugendreferats weit über das normale Maß hinausgehen. Auch die hohe Fachkompetenz und das Engagement der Mitarbeiter verdienten Lob und Anerkennung.

Gottlob Huß, auch Ortsvorsteher von Wittendorf, dankte für die Arbeit im Jugendreferat, ebenso wie abschließend auch Bürgermeister Christoph Enderle. Vor allem während des Ferienprogramms gebe es eine Ganztagsbetreuung mit Mittagsverpflegung. Das habe bisher das Jugendreferat alleine gemacht. Enderle: "Wir sind froh, dass wir so gute Leute haben."

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