Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Loßburg Eine neue Förderpumpe muss her

Von
Ulrich Kornhaas (Ing.-Büro Eppler) (von links), Thilo Kläger (Sülzle-Kopf GmbH), Jürgen Kieninger (Ingenieur-Büro Eppler), Steffen Winter und Martin Heinzelmann (Zweckverband Wasserversorung Kleine Kinzig) vor der Förderanlage.Foto: Zweckverband Foto: Schwarzwälder Bote

Der Zweckverband Wasserversorgung Kleine Kinzig liefert jährlich rund sechs Millionen Kubikmeter "reines Trinkwasser aus dem Schwarzwald" an mehr als 250 000 Einwohner. Nun muss die große Förderpumpe im Wasserwerk ersetzt werden.

Loßburg. Die Fernwasserversorger spielen für eine zuverlässige Daseinsvorsorge im Land eine wichtige Rolle, insbesondere in Zeiten, in denen mittlerweile auch im Schwarzwald und dem nahegelegenen Rheintal die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung immer mehr in den Fokus der Diskussionen rückt.

Im Gegensatz zu vielen kommunalen Versorgern sind bei der Wasserversorgung Kleine Kinzig Einschränkungen in der Versorgungssicherheit auch in Zukunft nicht zu befürchten, wie der Zweckverband per Schreiben mitteilt. Die jährlichen Wasserrechte erlauben eine maximale Wasserabgabe von nahezu zwölf Millionen Kubikmetern.

Bessere Energieeffizienz und Betriebssicherheit

Seit Beginn der Wasserlieferung im Jahr 1985 aus Reinerzau sind neben der mehrstufigen Wasseraufbereitung und der modernen mess-, regel- und steuerungstechnischen Ausrüstung, die großen Trinkwasser-Netzförderpumpen für den Nordstrang, die Richtung Freudenstadt zu finden sind, in Betrieb genommen worden. Aus Gründen der Energieeffizienz und der Betriebssicherheit habe sich der Zweckverband gemeinsam mit dem Planungsbüro Eppler aus Dornstetten nun für den Austausch der beiden Hauptförderpumpen zusammen mit den Antriebsaggregaten entschieden.

Nach vielen Vorüberlegungen und Gesprächen mit namenhaften Pumpenherstellern sei eine passende Lösung gefunden worden, sodass bei gleichbleibender Förderkapazität die Motorleistung reduziert werden konnte.

Mit dem Nachweis einer energieeffizienteren Anlagentechnik konnten Fördermittel von der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt und Naturschutz bezogen werden.

Tilgung innerhalb von sieben Jahren möglich

Zusammen mit dem Forschungszentrum Jülich als Projektträger konnten rund 30 Prozent der neuen Anlage mit Fördermitteln abgedeckt werden. Bei einer Gesamtinvestition in Höhe von etwa 310 000 Euro beläuft sich die Förderung demnach auf etwa 93 000 Euro.

Ingenieure haben die Energieeffizienz analysiert und festgestellt, dass mit einer Verbesserung des Gesamtwirkungsgrads der Förderanlagen, bestehend aus Pumpen und Elektromotoren, von mehr als zwölf Prozent zu rechnen ist. Durch die erreichten Energieeinsparungen können pro Pumpe mehr als 20 000 Euro im Jahr eingespart werden, sodass bereits bei einer geringen jährlichen Pumpenlaufzeit eine Tilgung der gesamten Investition in weniger als sieben Jahren möglich sein werde, so der Zweckverband.

Artikel bewerten
1
loading

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.