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Loßburg Ein breit gefächertes Spektrum für die frohe Botschaft

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Ausdrucksstark, durchdringend und lebendig gab die Gospel Company mit Tracey Campbell (rechts), Evie Sturm und Andy Doncic die frohe Botschaft zum Besten. Foto: Haubold Foto: Schwarzwälder Bote

Loßburg. Zur fröhlichen Gemeinschaft machten Tracey Campbell, Evie Sturm und Keyboarder Andy Doncic ihr Publikum in der Versöhnungskirche. Das Konzert hatte hohe Erwartungen geweckt. Die wurden nicht nur erfüllt, sondern sicherlich noch übertroffen.

Bereits zum dritten Mal trat die begabte Londoner Sängerin in Loßburg auf. Manfred Bürkle von der evangelischen Kirchengemeinde erinnerte an die Jahreslosung unter dem Motto "Singet dem Herrn ein neues Lied". Jetzt könne man sich zum Abschluss der Weihnachtszeit auf eine ganz besondere Art der Musik, nämlich auf Gospelmusik, freuen, kündigte er an.

Zunächst verzauberte Andy Doncic, der sich im Laufe des Abends als exzellenter Keyboarder erwies, mit einer Ballade auf dem Saxofon. Sängerin Evie Sturm begleitete ihn auf dem Klavier und entwickelte von der ersten Note an eine Dynamik, der sich wohl niemand in der gut gefüllten Kirche entziehen konnte. Ihr Song "You have Chosen me" erzeugte die gute Laune, die den ganzen Abend über anhalten sollte.

Anhand der von Andy Doncic erzählten Weihnachtsgeschichte um die Herbergssuche und die Geburt Christi setzte dann Solistin Tracey Campbell die Botschaft gesanglich um. Mit dem gefühlvollen "He said, I will be you" und dem fröhlich gesungenen "We need a Place" setzte Campbell einmal mehr das Genre Gospel, das längst seinen festen Platz in der christlichen Popmusik gefunden hat, um. Bei "Free me Forever" stimmte das Publikum klatschend mit ein. Gesangliche Unterstützung bekam die Gospelqueen bei fast allen Songs in ihrem gut zweistündigen Konzert von Evie Sturm. Durch das breit gefächerte Spektrum führten beide Sängerinnen mit viel Humor. Campbell gab zu jedem ihrer Lieder eine kurze Erklärung in englischer Sprache, die Evie Sturm begreiflich übersetzte. "Genießt es so richtig heute und fühlt euch frei", dolmetschte Sturm, bevor die Londoner Künstlerin zu einem fetzigen "Sing a new Song to the Lord" ansetzte und alle zum Mitmachen aufforderte.

Die tiefgläubige Sängerin sang selbstlos ihre Lobpreislieder. Zudem ließ sie ihr Publikum an ihrer ganz persönlichen Beziehung zu Gott teilhaben. Im Plauderton erzählte Tracey Campbell von ihren eigenen Lebenserfahrungen und bekräftigte am Ende überzeugend mit ihrer gehaltvollen Soulstimme: "The Son of God is here".

Immer wieder schaffte es die charmante Interpretin, die hingerissenen Zuhörer miteinzubeziehen. Sie übte mit allen kurze Passagen ein, sodass die Zuhörer sich von den Stühlen erhoben, gemeinsam sangen und tanzten. "Dance, Sing, Shout", forderte Campbell gut gelaunt und mit einer erkennbaren Freude, die wohl alle ansteckte. Bei "The Lord is good" war das Publikum beim Lobpreisen gefragt und wurde von Evie Sturm immer wieder beherzt angefeuert.

Ein Höhepunkt war sicherlich die gesungene Hymne "Amazing Grace". Campbell bewegte sich dabei in fast allen Stimmlagen und begeisterte mit perfekter vielseitiger Choreografie. Der fetzig-fordernde Song "Kumbaya" (Komm zu mir, Herr) beendete ein erstklassiges und mitreißendes Konzert. Langanhaltender Applaus war allen Interpreten sicher angesichts ihrer beträchtlichen Leistung.

Natürlich gaben die Künstler eine Zugabe, die wiederum alle zum Mitmachen einlud. Wer wollte, durfte sich am Ende bei den Leckereien, die die Kirchengemeinde vorbereitet hatte, für den Heimweg stärken.

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