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Loßburg Effektvolles Wechselspiel

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Gaben ein beeindruckendes Konzert in der Versöhnungskirche: (von links) Uta Schumacher an der Orgel, die Hornistin Jennifer Claußen und Trompeter Michael Kraus. Foto: Frütel Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Dirk Frütel Loßburg. Trotz des ungewöhnlichen Termins am Silvesterabend kamen zahlreiche Besucher zu einer Konzertstunde in die evangelische Versöhnungskirche in Loßburg.Der gebürtige Loßburger Michael Kraus an der Trompete, die Hornistin Jennifer Claußen von der Kunst- und Musikschule Freudenstadt sowie Uta Schumacher aus Loßburg an der Orgel begeisterten das Publikum. Das Konzert begann mit einer Barock-Komposition von Georg Philipp Telemann. Das ursprünglich für zwei Hörner geschriebene Stück wurde von Ludwig Güttler arrangiert. Es entstand ein herrliches Wechselspiel zwischen den beiden Blasinstrumenten und der Orgel.

Es folgte ein melancholisches Stück von Oscar Lindberg. Der Titel "Gammal Fäbodpsalm von Dalarna" bedeutet "Sennerinnenlied aus Dalarna". Im Anschluss war ein romantisches Andante von Camille Saint-Saens zu hören. Darauf folgte das "Rondo for Christmas" von Naji Hakim, der ebenso wie Camille Saint-Saëns als Organist in Paris tätig ist. In diesem Werk hat der Komponist ein französisches Weihnachtslied sowie "Stille Nacht" verarbeitet und erzählt eine Geschichte in den Straßen von Paris. Kindergeschrei, Autohupen, Windstöße und ein Drehorgelspieler wurden durch das wundervolle Spiel der drei Musiker geschildert. Mit einer Filmmusik von Stefan Nilsson, arrangiert von Michael Kraus, wurden die Zuhörer dann vom lauten Paris in das ländliche Schweden entführt. Es folgte die Vertonung eines Stücks von Dietrich Bonhoeffer: "Von guten Mächten treu und still umgeben" war vielen Kirchgängern bekannt. Dieses Stück ist die letzte bekannte Arbeit von Bonhoeffer und entstand im Winter 1944/45. Abgeschlossen wurde das beeindruckende Konzert mit einem Allegro des Italieners Corrado Maria Saglietti, das die Zuhörer noch einmal so richtig aufrüttelte und Schwung für den Nachhauseweg gab.

 
 

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