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Loßburg Echt schwäbische Unternehmerpersönlichkeit

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Rolf Völkle, Gründer der Loßburger Firma Rovo Chair International, feiert heute seinen 80. Geburtstag. Foto: Privat Foto: Schwarzwälder-Bote

Loßburg. Wenn Rolf Völkle heute seinen 80. Geburtstag feiert, dann kann er auf ein erfülltes Leben und ein beachtliches Lebenswerk zurück blicken. Die Unternehmerpersönlichkeit aus Loßburg steht für den typischen "Selfmademan", denn quasi aus dem Nichts hatte er 1964 angefangen, Stück für Stück ein beachtliches Unternehmen aufzubauen.

Da gab es kein Firmenerbe anzutreten noch sonstige unternehmerische Grundlagen, sondern nur den eigenen Ehrgeiz, Ideen und handwerkliches Know-how. Das Ganze gepaart mit dem 100-prozentigen Rückhalt in der Familie. Als typisch schwäbisch kann man diesen unternehmerischen Werdegang bezeichnen, der im Wohnhaus im Bahnhofweg in Loßburg mit der Produktion von Zulieferteilen für die Möbelindustrie anfing und im Jahr 2003 mit der Übergabe eines international tätigen Unternehmens für Bürostühle an den Sohn Rolf Andreas Völkle endete. Hinter diesem Erfolg steht einerseits der persönliche Fleiß und die Ausdauer des Unternehmers. Andererseits eine Ehefrau, die sowohl die sechsköpfige Familie managte als auch im Büro und im Unternehmen eine unersetzliche Kraft war. Der echte Durchbruch für das Unternehmen kam 1980, als Rolf Völkle vollständig auf die Entwicklung und Fertigung eigener Bürostuhlprogramme setzte, mit klarem Fokus auf die Stuhlergonomie, dem rückenschonenden Sitzen. Die profunden technischen Kenntnisse des gelernten Industriemechanikermeisters führten zu zahlreichen Patenten. Bekanntestes Beispiel dafür ist der Kinderschreibtischstuhl Buggy. Die Abkürzung des Namens Rolf Völkle ist heute das Markenzeichen ROVO. Architektonischer Ausdruck dieses Erfolges ist das Unternehmensgebäude, das im Rahmen eines Architektenwettbewerbs entworfen wurde und 1990 bezugsreif war. Rolf Völkle wurde 1993 die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg verliehen. 2002 folge die Bürgermedaille in Gold.

2003 übergab Rolf Völkle die Geschicke des Unternehmens an seinen Sohn und zog sich aus dem Unternehmen zurück. Damit schuf Rolf Völkle im Sinne des Unternehmens klare Zuständigkeiten. Was sich nach ungebremster Erfolgsstory anhört, ist in Wahrheit das Ergebnis persönlichen Muts, der dem Unternehmer und Menschen trotz persönlicher Rückschläge treu geblieben ist.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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