Der Loßburger Kirchenchor bot bei seinem Weihnachtskonzert in der Versöhnungskirche Werke aus mehreren Jahrhunderten. Foto: Frütel Foto: Schwarzwälder-Bote

Kirchenchor bietet bei Konzert ein stilistisch abwechslungsreiches Programm

Von Dirk Frütel Loßburg. Der Loßburger Kirchenchor gab in der evangelischen Versöhnungskirche Loßburg ein stimmungsvolles Weihnachtskonzert.Das Publikum in der gut besetzten Versöhnungskirche, konnte nicht nur den beeindruckenden Auftritt des Chors unter der Leitung von Uta Schumacher genießen, sondern auch die Darbietungen einer ganzen Reihe von Solisten: Im Sopran Heike Stoll-Dieterle, Meike Sperber und Kristin Schnell, am Horn Jennifer Claußen, auf der Violine Theresa Armbruster und Anne Bischoff, auf dem Cello Friederike Bischoff, auf der Blockflöte Annina Hobler und Gertrud Heinzel sowie an der Orgel Bärbel Bischoff.

Die ausgewählten Stücke, unter anderem von Michael Prätorius, Friedrich Silcher und Georg Friedrich Händel passten allesamt gut in die Adventszeit. Das stilistische Spektrum reichte von vielstimmigen Werken von Heinrich Schütz bis zu einer Komposition aus dem Jahr 2000 von Konrad Seckinger. Die meisten der Kompositionen waren A-cappella-Werke. Ein Höhepunkt war das Lied "Heute ist Christus der Herr geboren." In der Versöhnungskirche entstand eine sehr besinnliche Stimmung, und das Publikum bekam bei vier Stücken die Gelegenheit, seinen Teil zum Konzert beizutragen. Auf den Programmblättern waren die Texte der vier Lieder abgedruckt, und die Besucher konnten sich erheben und mitsingen. Dies wurde auch sehr gerne getan. Mit dem gemeinsam gesungenen Stück "Tochter Zion" endete das eindrucksvolle Konzert, und die Besucher konnten ein wenig vorweihnachtliche Stimmung mit nach Hause nehmen.