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Loßburg Christian Nübel neuer Vorsitzender

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Als neuer Vorsitzender des Viehzuchtvereins Freudenstadt löst Christian Nübel (Sechster von links) Hansjörg Keck (Fünfter von rechts) ab. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Hansjörg Trick (links) und neuer Geschäftsführer Jonathan Bürkle (Vierter von links), der Andrea Adolf (links neben ihm) nachfolgt. Aus dem Ausschuss verabschiedet wurde Johannes Trick (Dritter von rechts). Mit im Bild die wiedergewählten Ausschussmitglieder. Foto: Ade Foto: Schwarzwälder Bote

Einen Generationenwechsel an der Spitze vollzog der Viehzuchtverein Freudenstadt bei seiner Hauptversammlung auf dem Bürklehof im Ursental. Neuer Vorsitzender ist der bisherige Stellvertreter Christian Nübel aus Dietersweiler. Er löst Hansjörg Keck ab, der das Amt nach fast 27 Jahren abgab.

Kreis Freudenstadt. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Hansjörg Trick (Hönweiler). Jonathan Bürkle (Ursental) folgt als neuer Geschäftsführer auf Andrea Adolf, die das Amt aus zeitlichen und familiären Gründen abgegeben hatte. In den Ausschuss wurden Eberhard Braun, Rainer Eberhardt, Severin Faißt, Stephan Heinzelmann, Karl-Ulrich Schaible, Stephan Schäfer und Karl Züfle wiedergewählt. Neu im Ausschuss ist Stefan Fassnacht aus Altheim.

Schon bei der Wahl vor drei Jahren hatte Hansjörg Keck vom Turmhof in Oberiflingen, seit 1992 Vereinsvorsitzender, angekündigt, dass es seine letzte Runde in dieser Funktion sei. Ihm dankte die bisherige Geschäftsführerin Andrea Adolf und lobte: "30 Jahre aktiv im Viehzuchtverein, zuerst als Ausschussmitglied und seit vielen Jahren als Vorsitzender – das macht man nicht nur so, sondern da ist auch viel Herzblut dabei." Als Abschiedsgeschenk überreichte sie Keck einen Gutschein für ein längeres Wochenende für zwei Personen.

Zuvor hatte Keck selbst Andrea Adolf als Geschäftsführerin sowie Ausschussmitglied Johannes Trick, dessen Sohn Hansjörg zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde, verabschiedet.

Über die betreuten Zuchtvereine und die Durchschnittsleistungen (siehe unten) im Zuchtverein Freudenstadt informierte ausführlich Leistungsinspektor Reinhard Hagendorn vom Landratsamt Schwäbisch Hall. Die Zahlen belegten, dass es den Tieren gut gehe, betonte er. 34 Betriebe (Vorjahr 35) mit 2008 Kühen (2032) hat Hagendorn im Zuchtverein Freudenstadt gelistet. Dabei gab es ein Plus von 302 Kilo Milch je Kuh auf 7667 Kilo. Das durchschnittliche Lebensalter stieg um 0,1 auf 5,2 Jahre. "Das sind gute Werte", sagte Hansjörg Keck.

Der RBW-Zuchtleitungsassistent Gerald Autenrieth informierte über die Vermarktung im vergangenen Jahr und aktuelle Bullen der Rinderunion. In einem Vortrag zeigte er den Einstieg in neue züchterische Wege auf.

Vom Wetter her sei das vergangene Jahr nicht ganz einfach gewesen, blickte Hansjörg Keck zurück. Gut seien die Milchpreise und Fleischpreise für Schlachtvieh gewesen. Ende des Jahres hätten die Kälberpreise spürbar nachgegeben. Zu allem Übel sei kurz vor Jahresende der Ausbruch der Blauzungenkrankheit hinzugekommen.

Blauzungenkrankheit: Hensler rät zu Impfung

Ausführliche Informationen zu der Krankheit und zu Verbringungsregeln im Fall eines Ausbruchs gab Edmund Hensler, Leiter des Kreisveterinäramts. Bisher gebe es keine Pflichtimpfung wie vor zehn Jahren. Hensler legte den Landwirten jedoch eine freiwillige Impfung ans Herz. Im Kreis gebe es bisher keine Fälle. Da man mit Ausbrüchen rechnen müsse, sei seiner Meinung nach eine flächendeckende Impfung sinnvoll.

Bernhard Staer, seit 1. September Leiter des Landwirtschaftsamts in Horb, bilanzierte, dass die Ernte in Baden-Württemberg 2018 gut ausgefallen sei. Trotz der Dürre lägen die Zahlen beim Ackerbau leicht über dem langjährigen Durchschnitt.

Für hohe Milchleistungen bekamen zahlreiche Landwirte von der stellvertretenden Vorsitzenden der Rinderunion Baden-Württemberg (RBW), Ingrid Epting, und RBW-Vertreter Markus Werner Plaketten für hohe Milchleistungen ihrer Betriebe.

 Die goldene Plakette für über 9500 Kilogramm Herdenleistung (Durchschnitt der Kühe des Betriebs im Jahr) gingen an Martin Schwenk (Aach) und Stefan Schäfer (Betra). Beide haben in ihren Betrieben auch Tiere mit den höchsten Jahresleistungen nach Fett und Eiweiß. Die Silberne Plakette für über 9000 Kilogramm bekam Helmut Bok aus Nordstetten. Bronzene Plaketten für über 8500 Kilogramm gingen an die Trick GbR (Hönweiler), Friedrich Bürkle (Ursental), die Schaible GbR (Seewald-Hochdorf) und an Gerhard Fassnacht (Altheim).

 Eine 100 000-Kilo-Plakette und ein Spermagutschein für die Lebensleistung von Kuh Senta (Geburtsjahr 2005, bisher 104 378 Kilogramm) gehen an Friedrich Hirschfeld (Edelweiler).

 Die besten Herdendurchschnitte bei den extra gewerteten schwarzbunten Holstein-Rindern (nach Fett und Eiweiß) im Zuchtverein Freudenstadt hatten Gerhard Fassnacht (Altheim), Helmut Bok (Nordstetten) sowie Martin und Matthias Marohn (24- Höfe).

 Von den Holstein-Kühen mit den besten Jahresleistungen stehen sieben bei Gerhard Fassnacht und zwei bei Martin Marohn.

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