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Loßburg Beeindruckende klangliche Vielfalt

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Das Duo Acoustic Eidolon mit (von links) Joe Scott (Gitarre, Guito und Gesang) und Hannah Alkire (Cello und Gesang) trat mit dem Harfenisten Thomas Loefke in Schömberg auf. Foto: Günther Foto: Schwarzwälder Bote

Mit außergewöhnlicher und virtuos präsentierter Musik warteten das Duo Acoustic Eidolon und der Harfenist Thomas Loefke bei einem Konzert im Bürgerhaus Schömberg auf.

Loßburg-Schömberg. Bei seiner Deutschlandtournee tritt das Duo Acoustic Eidolon zusammen mit dem Harfenisten Thomas Loefke in Berlin, Dresden, Hameln und Besigheim auf. Das Ensemble war auch im Bürgerhaus in Schömberg zu Gast – allerdings vor nur spärlich besetzten Besucherreihen und an einem recht kühlen Veranstaltungsort.

Veranstalter dieses außergewöhnlichen Konzertabends war der Freundeskreis des Hofbauernhofs Schömberg. Wie dessen Vorstandsmitglied Inga Vahrenwald sagte, hat es sich der Verein nicht nur zum Ziel gesetzt, "den wunderbaren Hof zu erhalten", vielmehr geht es auch darum, kulturelle Veranstaltungen in der Region anzubieten. Eingeladen war das aus Cellistin Hannah Alkire und Gitarrist Joe Scott bestehende Duo Acoustic Eidolon aus Colorado, das bei seiner Deutschlandtournee von dem Berliner Harfenisten Thomas Loefke begleitet wird.

Wie sich bereits bei den ersten Tönen zeigte, war der "Special Guest" eine perfekte Ergänzung. Denn Scotts Gitarre und Alkires fabelhaft klingendes Cello korrespondierten trefflich mit den zarten und verträumten Melodiebögen von Loefkes keltischer Hakenharfe.

Dass mit Hannah Alkire in Schömberg zudem eine gute Sängerin mit klassischer Gesangsausbildung auf der Bühne stand, zeigte sich bereits von den ersten Takten der Musik an. Mit im Gepäck hatte Scott, der Gitarre am renommierten Guitar Institut in Hollywood studiert hat, sein "Double-Neck Guitjo", eine nach seinen Vorgaben eigens für ihn gebaute Gitarre mit zwei Hälsen und 14 Saiten.

Gitarre mit zwei Hälsen

Wie er dem interessierten Publikum erläuterte und mit Klangproben demonstrierte, ermöglicht ihm diese spezielle Bauweise des Instruments, auf zwei Gitarrenhälsen gleichzeitig zu spielen. Dazu spielt er die Melodietöne auf dem unteren Hals mit rechter Hand und mit der linken Hand die Basstöne auf dem oberen Hals. Somit verkörpere er, so Scott, zwei Gitarrenspieler in einer Person, was ihm einen großen Stimmumfang und große klangliche Vielfalt ermöglicht.

Einen höchst unterhaltsamen Konzertabend präsentierten die Musiker ihrem kleinen Publikumskreis nicht nur durch eindrucksvolle Wohlklänge. Vielmehr begeisterten die Künstler auch durch ihr fundiertes Können, durch sauber gespielte Klänge, erstklassigen Gesang und durch die Vielfalt der präsentierten Stücke. Diese waren großteils selbst komponiert. Da wurden bei "Snowy Birch" die eingeschneiten Birkenbäume Colorados besungen, wobei Alkire mit ihrem Cello mit der Melodie geradezu spielte und bei einzelnen Phrasen ihre Mitspieler dazu einlud, diese an der Zither und mit der Gitarre zu wiederholen.

Bei "Stonehaven" setzten die Interpreten die Stimmung ihres Lieblingsorts in Colorado gekonnt in Musik um. Auch bei den Stücken "Tree", "Arrivals", "Both Sides", "Walking", "While my Guitar" und "Sound of Silence" bewies das Trio seine Spitzenklasse. Vermutlich weltweit einmalig war die Interpretation des "River of Fire"; da wurde ein spanischer Flamenco auf einer keltischen Harfe gespielt.

Mitgebracht auf ihrer musikalischen Weltreise hatte "Acoustic Eidolon" mit dem "A Tree finds its Voice" auch einen ganz speziellen Song: Die beiden Ausnahmekünstler aus Colorado hatten sich vom Stamm des gleichen Baumes ein Instrument bauen lassen – sie ihr Cello und er seine Gitarre. Mit großem Applaus dankte das Publikum den drei Künstlern, die einige Zugaben spielten.

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