Die Jubilare und Ruheständler zusammen mit den geschäftsführenden Arburg-Gesellschaftern Juliane Hehl, Eugen Hehl, Renate Keinath und Michael Hehl (Bildmitte, von rechts). Foto: Arburg

Neuer Rekord bei Ehrungen für vier Jahrzehnte Betriebszugehörigkeit. 23 Rentner in Ruhestand verabschiedet.

Loßburg - 63 langjährige Mitarbeiter zeichneten die geschäftsführenden Gesellschafter von Arburg am Freitag aus. Neuer Rekord: 17 Jubilare halten dem Maschinenbauer aus Loßburg seit 40 Jahren die Treue. Ferner wurden 23 Rentner offiziell in den Ruhestand verabschiedet.

Rund 100 Gäste nahmen an der großen Jubilarehrung teil. Im Beisein der Unternehmerfamilien, Gesellschafter und Geschäftsführer wurden Arbeitsjubilare feierlich für 40, 25 und zehn Jahre Unternehmenstreue ausgezeichnet, teilt das Unternehmen mit. Mit dem Zitat "So Ehre denn, wem Ehre gebührt" von Johann Wolfgang von Goethe eröffnete Michael Hehl, geschäftsführender Gesellschafter und Sprecher der Arburg-Geschäftsführung, die diesjährige Jubilarfeier. "Höchste Ehre gebührt ganz klar unseren langjährigen Mitarbeitenden. Ohne sie wären wir nicht das, was wir heute sind: Einer der weltweit führenden Maschinenhersteller für die Kunststoffverarbeitung." Daher sei es den Unternehmerfamilien und Gesellschaftern überaus wichtig, die treuen Mitarbeiter angemessen zu ehren und die Rentner gebührend in den Ruhestand zu verabschieden.

Seit der Lehre im Betrieb

Von den insgesamt 63 Jubilaren wurden 17 für 40 Jahre Unternehmenstreue ausgezeichnet. "Das ist ein neuer Rekord", sagte Michael Hehl und ergänzte mit einem Augenzwinkern: "Das zeigt, dass man es bei Arburg schon ganz gut ein paar Jährchen aushalten kann." Ebenso bemerkenswert seien in der heutigen, schnelllebigen Zeit eine Unternehmenstreue von 25 Jahre, für die in diesem Jahr 20 Jubilare ausgezeichnet würden. "Von den 26 Jubilaren mit zehn Jahren Betriebszugehörigkeit haben 24 eine Ausbildung bei uns gemacht", konnte der geschäftsführende Gesellschafter auch in diesem Bereich Rekordverdächtiges entdecken. Diese Zahl sei ein schöner Beleg für den Erfolg der Ausbildungsstrategie, die das Unternehmen seit 70 Jahren verfolge und deren Konzept dreifach zertifiziert sei, so Hehl.

Die 31 Frauen und Männer, die offiziell in den Ruhestand verabschiedet wurden, waren im Durchschnitt rund 33 Jahre bei Arburg. Im Namen der Unternehmerfamilien, Gesellschafter und Geschäftsführer dankte Michael Hehl den Jubilaren und Ruheständlern für deren jahrzehntelange Treue und für alles, was sie für das Unternehmen "tagtäglich leisten und geleistet haben". Und das sei einiges, denn gemeinsam würden es die Jubilare und Rentner auf sage und schreibe rund 2500 Jahre bei Arburg bringen. "Diese Zahl ist beeindruckend und belegt, dass das Familienunternehmen für seine Mitarbeitenden schon fast ein Zuhause ist und die ›Arburger‹ eine echte Familie sind."

Urkunden des Landes

Arburg beschäftigt nach eigenen Angaben aktuell weltweit rund 3200 Mitarbeiter, davon etwa 2650 in Deutschland. Kontinuierlich gewachsen sei auch das Portfolio. Neben den Allrounder-Spritzgießmaschinen und den "Freeformern" für die additive Fertigung, gebe es auch zahlreiche digitale Produkte und Services, die das Programm "arburgXworld" zusammenfasst. Die Aktivitäten im Bereich "Ressourcen-Schonung und Kreislauf-Wirtschaft" bündelt das Programm "arburgGreenworld". Im Bereich Nachhaltigkeit wie auch beim Thema Digitalisierung gelte Arburg als Vorreiter in der Kunststoffbranche.

Nach der Ansprache bedankten sich die geschäftsführenden Gesellschafter Michael Hehl, Juliane Hehl und Renate Keinath bei jedem Jubilar persönlich und überreichten Geschenke und Urkunden des Unternehmens. Zusätzlich erhielten die Mitarbeiter mit 40 Jahren Betriebszugehörigkeit von dem Loßburger Bürgermeister Christoph Enderle eine von Ministerpräsident Winfried Kretschmann unterzeichnete Ehrenurkunde des Landes Baden-Württemberg.

Info: Die Geehrten

40 Jahre: Petra Ade, Manfred Fege, Karl Fürst, Bernd Heinzelmann, Jürgen Kernberger, Panagiotis Kinigopoulos, Martin Krötz, Anna Langenwalder, Manfred Link, Francesco Liuzzi, Andrea Maaß, Peter Oehl, Erhard Peters, Andreas Pfau, Jürgen Schmid, Werner Sum und Wolfgang Umbrecht.

25 Jahre: Johann Beck, Iris Bernhardt, Alwine Bieber, Ruth Blocher, Werner Bonke, Alexander Braun, Bertram Fuchs, Benjamin Gnegel, Jürgen Hils, Alexander Keller, Andrej Luther, Hubert Mocker, Eckard Möhrle, Matthias Oesterle, Tatjana Rath, Ewald Ruoff, Sergej Sagel, Jürgen Seeger, Axel Wolber und Elke Ziegler.

Zehn Jahre: Ellen Armbruster, Jan Armbruster, Fabian-Thomas Bayer, Samuel Blocher, Lukas Bösch, Sabine Bühl, Kadir Cengiz, Bruno Goncalves, Chris Haug, Dominik Haug, Christoph Herrmann, Sandra Kober, Matthias Krötz, Tanja Lewerenz, Benjamin Maser, Michael Mast, Dominik Möhrle, Ruwen Möhrle, Tomislav Neralic, Kerstin Otto, Steffen Ruoff, Maximilian Schanz, Susanne Schmid, Sabrine Schöbel, Kim Sebastian Schwarz, Stefan Steinwandt.

In den Ruhestand verabschiedet wurden Willi Adrion, Rüdiger Ambros, Erhard Barth, Willi Beilharz, Peter Burkhardt, Fritz Eberhardt, Bernhard Faisst, Hans-Jürgen Frey, Karl Fürst, Anneliese Heinzelmann, Monika Huber, Oliver Jehle, Sonja Kaufmann, Gerhard Kilgus, Panagiotis Kinigopoulos, Alfred Kober, Jürgen Landenberger, Doris Lehmann, Andreas Leschny, Hubert Mocker, Bernhard Müller, Jakob Neufeld, Ingrid Pfau, Waldemar Reich, Norbert Schmid, Alja Schmook, Jörg Schwendemann, Beate Schwenk, Elvira Zielke, Horst Züfle und Waltraud Züfle.

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