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Loßburg Arburg-Infotage trotzen Coronakrise

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Zu zweit statt klassenweise: Die Arburg-Infotage fanden wegen Corona unter strengen Hygienevorgaben und mit Abstand statt. Die Gäste profitierten davon: Ihre "Guides" und die Azubis an den Berufsstationen beantworteten ausführlich Fragen und führten viele Gespräche. Foto: Arburg

Loßburg - Rund 350 Interessenten für ein Studium an der Dualen Hochschule und deren Eltern besuchten am vergangenen Wochenende die Arburg-Infotage. Die alljährliche Informationsveranstaltung stand in diesem Jahr wegen Corona unter ganz besonderen Vorzeichen.

Statt in großen Klassen kamen die angemeldeten Besucher einzeln oder in Kleingruppen und wurden von Arburg-Guides begleitet. Beide Konzepte gingen auf – sowohl das Inhalts- wie auch das Hygienekonzept: Die Gäste zeigten sich zufrieden mit der Betreuung, der Informations­tiefe und der Beratung zu den 15 Ausbildungs­berufen, die Arburg anbietet, wie das Unternehmen selbst mitteilt.

"Dass wir Jahr für Jahr praktisch alle Auszubildende und Studierende in ein festes Arbeitsverhältnis übernehmen und auch aktuell wieder 69 jungen Menschen einen Start ins Berufsleben ermöglichen können, ist das Ergebnis sorgfältiger Planung", betont Renate Keinath, geschäftsführende Gesellschafterin bei Arburg und verantwortlich für den Bereich Personal- und Sozialwesen.

"Trotz Krise planen wir für 2021 noch mehr Ausbildungsplätze. Dann beschäftigen wir insgesamt 226 Auszubildende", bestätigt Ausbildungsleiter Michael Vieth und zieht ein positives Fazit der diesjährigen Infotage: "Ich bin sehr stolz auf unsere Auszubildenden. Sie haben die Infotage trotz und mit der Corona-Situation äußerst engagiert und kompetent veranstaltet und zu einem vollen Erfolg werden lassen. Die Stimmung war ausgezeichnet und wir konnten sehr viele sehr gute Gespräche führen."

Die Auszubildenden und DHBW-Studenten aus der Infotage-Gruppe hatten das Event weitgehend eigenverantwortlich unter Beachtung aller notwendigen Hygienemaßnahmen organisiert. Durch Anmeldepflicht und begrenzte Teilnehmerzahl war für genügend Abstand gesorgt. Rund 150 der insgesamt etwa 200 Auszubildenden und DHBW-Studenten sowie 13 Ausbilder waren an den beiden Infotagen im Einsatz, um die verschiedenen Berufe vorzustellen und tiefergehende Fragen zu Ausbildung und DHBW-Studium zu beantworten.

Besucher dürfen selbst an die Schaltungen

In Begleitung von insgesamt 80 "Guides" hatten die Gäste Gelegenheit, das 2000 Quadratmeter große Ausbildungscenter zu besichtigen, Fragen zu stellen und sich ausführlich über eine Bewerbung um einen Ausbildungs- oder Studienplatz zu informieren.

Arburg bietet ein breites Spektrum von 15 verschiedenen Ausbildungsberufen. Dazu zählen Elektroniker, Fachinformatiker, Technischer Produktdesigner und Verfahrensmechaniker. Für jeden Beruf gab es auf den Infotagen einen Stand mit praxisnahen Beispielen aus der Ausbildung. Die Besucher begutachteten Prüfungsergebnisse der angehenden Elektroniker und Industriemechaniker und durften dann selbst die Schaltung bedienen. Die Mechatroniker hatten einen Geschicklichkeitstest mit einem Robot-System vorbereitet, bei dem sich Schokoladentäfelchen ergattern ließen. Auch konnten die Besucher an einer Allrounder-Spritzgießmaschine einen Buggy in ihrer Lieblingsfarbe fertigen lassen.

Besonders gefragt waren in diesem Jahr laut Pressemitteilung des Unternehmens die dualen Studiengänge. Dazu gab es Workshops für Kleingruppen von je vier Personen. Studierende aus den verschiedenen Fachbereichen hielten Vorträge und standen für den Erfahrungsaustausch bereit.

Zudem gab es einen Workshop für kaufmännische Berufe. Hier konnten die Gäste die Prozessschritte eines Allrounders vom Einkauf über Wareneingang bis zur Montage selbstständig erkunden.

"Corona macht uns die Suche nach Nachwuchskräften besonders schwer, da Praktika und Schulmessen für die Berufsorientierung praktisch komplett ausgefallen sind. Gleichzeitig steigt unser Bedarf an Auszubildenden und Studenten kontinuierlich", berichtet Vieth.

Für alle, die sich für eine Ausbildung oder ein duales Studium interessieren, aber die vergangenes Wochenende nicht "live" dabei sein konnten, bietet Arburg alternative Kommunikationswege: Die Infotage sind noch den ganzen Juli lang unter www.arburg.com/ausbildung/infotage_digital online verfügbar. Hier findet man auch Videos von Auszubildenden und einen virtuellen Rundgang durch das Ausbildungszentrum. Wer will, kann mit Auszubildenden oder Ausbildern ein "virtuelles" Gespräch per Videotelefonie vereinbaren. Eine weiteres neues Online-Angebot gibt es von der Ausbildungs- und Studienmesse "Top Job". Die für 2020 terminierte Veranstaltung im Kongresszentrum Kurhaus Freudenstadt ist zwar abgesagt. Alternativ finden Interessierte aber ab dem 16. Juli unter https://topjob-digital.de/ ein digitales Angebot für die Berufsorientierung im Landkreis Freudenstadt.

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