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Loßburg Amt kostet Zeit und Nerven

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Gerd Class soll neuer Ortsvorsteher von 24-Höfe werden. Sein Amtsvorgänger Kurt Wößner wurde zum Stellvertreter gewählt, ebenso Jochen Heizmann.

Loßburg-24-Höfe. Die drei waren in der konstituierenden Sitzung des Ortschaftsrats in offener Abstimmung und mit jeweils einer Enthaltung gewählt worden. Der Gemeinderat muss dem noch zustimmen, voraussichtlich in der Sitzung am 15. Oktober.

Der bisherige Ortsvorsteher hatte aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen nicht mehr kandidiert. Die Suche nach einem Nachfolger gestaltete sich laut Gemeindeverwaltung zunächst "sehr schwierig". Da kein Mitglied des Ortschaftsrats bereit war, das Amt des Ortsvorstehers zu übernehmen, musste hierfür ein Bürger gesucht werden. Gerd Class, Lindenbuch 4, erklärte sich bereit, die Aufgabe zu übernehmen.

An der Sitzung nahm auch Bürgermeister Christoph Enderle teil, um die Ehrungen, Verabschiedungen und Verpflichtung des neuen Ortschaftsrats vorzunehmen. Bei den Ehrungen hielt Enderle Rückschau. In den jeweiligen Amtszeiten seien viele wichtige Entscheidungen für 24-Höfe zu treffen gewesen, etwa die zentrale Abwasserbeseitigung, das Aus der Schule und der Umbau des Gebäudes zu einem Bürgerhaus, der Verkauf des Lehrerwohnhauses, die Abschaffung der unechten Teilortswahl und der Farrenhaltung, die Schaffung von Bauplätzen, der Neubau der L 408 und die Flurneuordnung. Alle Ortschaftsräte hätten sich engagiert eingebracht. Für diesen außerordentlichen Einsatz dankte Bürgermeister Enderle im Namen der Gemeinde aber auch der Ortschaft 24-Höfe.

Kurt Wößner zu ehren, sei ihm ein besonderes Anliegen, so Bürgermeister Enderle. Von den 25 Jahren im Ortschaftsrat sei er 20 Jahre Ortsvorsteher gewesen, und zwar "ein sehr engagierter für 24-Höfe", so Enderle. Dass diese Tätigkeit nicht immer nur mit Freude verbunden war, sei jedem bewusst. Der Neubau der L 408 und die Flurneuordnung hätten "viel Zeit und Nerven" gekostet. Er bedauere, dass Wößner das Amt abgebe, habe aber auch Verständnis dafür. Wößner habe "deutliche Spuren in der Ortschaft und zum Wohle der Bürger hinterlassen".

Enderle: So ist nun mal die Demokratie

Nach 20-jähriger engagierter Ortschaftsratstätigkeit scheiden Margarete Kober und Ernst Beilharz aus dem Gremium aus. Bürgermeister Enderle sagte, er bedaure sehr, dass so langjährige und engagierte Ortschaftsräte ausscheiden müssten, aber so sei nun mal Demokratie. Kober habe sich vor allem intensiv bei der Aktion "Saubere Landschaft", dem Erhalt des Kinderspielplatzes und der Renovierung des Jugendraums im Bürgerhaus eingebracht. Beilharz habe sich die Vertretung seines Berufsstands, die Landwirtschaft, auf die Fahnen geschrieben. Auch die Belange der Feuerwehr hätten ihm immer sehr am Herzen gelegen. Trotz der Arbeit auf dem Bauernhof habe er nur selten bei Ortschaftsratssitzungen gefehlt. Auch der scheidende Ortsvorsteher Kurt Wößner dankte den beiden für deren "loyale und engagierte" Arbeit, die stets auf das Wohl der Bürger von 24-Höfe ausgerichtet gewesen sei. 20 Jahre Ortschaftsrat bedeute rund 120 Sitzungen mit einem Zeitaufwand von etwa 400 Stunden. Als Anerkennung hierfür überreichte er im Namen des Ortschaftsrats Steinkrüge mit dem Wappen von 24-Höfe.

Der Bürgermeister verpflichtete die künftigen Räte in ihr Amt und dankte für die Bereitschaft, sich für den Ort einzusetzen. Es gebe leider immer weniger Leute, die sich ehrenamtlich einbrächten.

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