Orgelbauer Gerhard Biller bei der Montage des Zimbelsterns an der Orgel in der Lorenzkirche St. Georgen. Foto: Jochen Kiene

Einen neuen Klang gibt es in der Lorenzkirche in St. Georgen: Ein Zimbelstern ergänzt die Orgel.

Die Orgel der Lorenzkirche St. Georgen hat Zuwachs erhalten: Seit dieser Woche ist sie um ein besonderes Klang- und Gestaltungselement reicher – einen Zimbelstern.

 

Der Zimbelstern ist ein drehbarer Stern, der sichtbar im Prospekt des Rückpositivs auf der Empore eingebaut wurde. Wird er betätigt, erklingen sechs kleine Glocken – sogenannte Zimbeln – deren heller Klang dem Spiel der Orgel einen besonderen Akzent verleiht.

Zimbeln finden sich bereits in den Schriften des Alten Testaments und haben eine lange Tradition im gottesdienstlichen Gebrauch. Markante Einsätze des Sterns finden sich beispielsweise an Weihnachten beim „O du fröhliche“, aber auch bei anderen Choralversen und bei Orgelmusiken und -improvisationen.

Der Einbau erfolgte durch Orgelbauer Gerhard Biller in Zusammenarbeit mit Kantor Jochen Kiene. Die feierliche Einweihung des Zimbelsterns findet im Rahmen der Orgelmusik zur Marktzeit am Samstag, 28. Juni, um 11.10 Uhr statt.

Der Zimbelstern vom Kirchenschiff gesehen. Foto: Jochen Kiene

Kantor Jochen Kiene spielt sommerliche Werke unter anderem von Dieterich Buxtehude, Johann Sebastian Bach und Justin Heinrich Knecht. Auch der Zimbelstern wird an diesem Tag erstmals öffentlich zu hören sein. Die rund 40-minütige Musik lädt zum Verweilen ein. Die Reihe steht bereits im Zeichen des Bach-Jahres 2025, das im kommenden Jahr gefeiert wird.

Weitere Termine der Orgelmusik zur Marktzeit sind: 12. Juli mit Bezirkskantor Thomas Haverkamp sowie 26. Juli und 30. August mit Kantor Jochen Kiene. Der Eintritt ist frei. Spenden für die Kirchenmusik in St. Georgen werden erbeten.