Emsig bei der Arbeit: die „kAmeise“, das Logo der IG Kandern Grafik: Pepkonzept Foto: Schwarzwälder-Bote

IG Kandern modernisiert Webauftritt

Kandern (tn). „Da ist mehr drin“, schreibt die IG Kandern auf ihrer nagelneuen Internetpräsenz. Und in der Tat: Wer sich einen Überblick über die laufenden – auch neue – Projekte verschaffen will, sollte sich einmal auf www.kameisen.de „durchklicken“.

Neu ist unter anderem der Aufbau der Webseite sowie die Einführung eines Blogsystems. „Wir hoffen, damit mehr Besucher zur Mitarbeit, zum Kommentieren, Nachfragen und Mitdenken animieren zu können. Bis jetzt hatten wir das via Facebook abgedeckt. Doch erstens nutzen nun mal nicht alle Internet-Nutzer Face­book, und zweitens haben wir gemerkt, dass es doch einige Vorbehalte gegen dieses soziale Netzwerk gibt“, begründet Frank Awender die Neuerungen bei der Netzpräsenz der „kAmeisen“.

Darüber hinaus ist in die Seite ein „Veranstaltungskalender“ integriert worden. In diesen kann jeder Vereinsvorstand oder jeder sonstige „Macher“ seine Veranstaltungen direkt eingeben. „Wir hoffen, möglichst viele Kanderner Vereine hierzu motivieren zu können, damit der Kalender auch regelmäßig genutzt wird, ruft Awender zum Mitmachen auf. Zahlreiche größere Veranstaltungen im Jahreslauf sind bereits eingetragen worden.

Fertig geworden ist mittlerweile auch das Maskottchen der vor einem halben Jahr ins Leben gerufenen Bürgerengagements- und Impulsplattform: die „kAmeise“. Entworfen wurde das emsige, „schaffige“ Krabbeltierchen von Stephanie Seidlitz von der Kanderner Firma „Pepkonzept“.

Doch wie sieht es eigentlich aus mit den laufenden Projekten der IG Kandern?

Wie Frank Awender mitteilt, hat die IG Kandern das Projekt „Nette Toilette“ mittlerweile zum zweiten mal bei der Stadtverwaltung eingereicht – in der Hoffnung, dass es bald im Gemeinderat vorgestellt wird.

Bezüglich des Verkehrskonzepts im Bereich der Grundschule befindet sich die IG Kandern laut Awender in Kontakt mit der Stadtverwaltung. Ferner sei man dabei, „ die Eltern der Schulkinder mit ins Boot zu holen“.

Aus der Versenkung geholt werden soll nach dem Wunsch der IG-Macher übrigens das „Schmiedematt/Edelmattfest“. Dieses fand vor zehn Jahren letztmals in der Oberstadt statt und war stets von vier Familien ausgerichtet worden. Im Jahr 2004 wollte man (Trauerfall bedingt) schließlich pausieren – und das beliebte Nachbarschaftsfest verschwand in der Schublade.

Unter dem Namen „SchmiEdelMatt-Fest“ soll es nun wiederbelebt werden. Als vorläufigen Wunschtermin nennen die „kAmeisen“ den 10. August. Drei Familien hätten sich zusammengefunden, um das kleine Nachbarschaftsfest nach zehn Jahren wieder zum Leben zu erwecken. Der Bewirtungsgewinn solle einem „guten Kanderner Zweck“ zugeführt werden.

Ein weiteres Anliegen der IG Kandern ist übrigens die öffentliche Verfügbarkeit von den in öffentlichen Gemeinderatssitzungen verwendeten Sitzungsunterlagen. So sollen wieder mehr Menschen für Kommunalpolitik begeistert und mehr Transparenz geschaffen werden.

Unterstützt wird von den „kAmeisen“ übrigens auch der vierte Kanderner Bürgerflohmarkt, den Walter Seider am Sonntag, 5. Mai, organisiert.