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Lokales Ärzte empfehlen: Jetzt gegen Grippe impfen

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Achern (red/sas). Fieber, Husten, Mattheit – mit dem Herbst zeigen sich bei manchen schon die Vorboten der neuen Grippesaison. Um einer Erkrankung vorzubeugen, hat sich der ehemalige Ärztliche Direktor des Ortenau-Klinikums Achern, Eberhard Koch, gegen Grippe impfen lassen und unterstützt damit die gemeinsame Impfkampagne des Ortenau-Klinikums, des Gesundheitsamts des Ortenaukreises sowie der niedergelassenen Hausärzte. "Jetzt ist die richtige Zeit für eine Grippe-Schutzimpfung", so Koch der vor allem für ältere Menschen ein Vorbild sein will. Die Impfrate sei nach wie vor sehr niedrig.

"Gerade ältere oder kranke Menschen haben ein hohes Risiko für einen schweren Verlauf der Erkrankung, der auch Krankenhauseinweisungen oder eine Therapie auf der Intensivstation erforderlich machen kann", erläutert Johannes Borde. Der Facharzt für Innere Medizin am Ortenau-Klinikum Achern betreut die an der Klinik seit April bestehende Sektion Infektiologie. Sie berät Patienten und niedergelassene Ärzte in Fragen der Impfprophylaxe sowie Diagnostik und Therapie von Infektionserkrankungen. Das Ortenau-Klinikum in Achern ist die einzige Klinik zwischen Karlsruhe und Freiburg, die das Gebiet der klinischen Infektiologie abdeckt.

In den Herbst- und Wintermonaten ist die Grippe die am häufigsten auftretende Infektionskrankheit. Diese wird durch Viren verursacht und durch eine Tröpfcheninfektion weitergegeben. Die Inkubationszeit beträgt wenige Tage, bevor es zu den typischen Symptomen mit hohem Fieber kommt. Eine Schutzimpfung wird vor allem Personen empfohlen, die älter als 60 Jahre sind. Dies gilt auch für chronische Erkrankte mit Asthma oder Diabetes, rät Borde.

Für Kinder gibt es den Schutz als Nasenspray

Das Robert Koch-Institut und die Ständige Impfkommission empfehlen die Impfung gegen Grippe auch für Bewohner von Alters- und Pflegeheimen. Außerdem sollte sich medizinisches Personal in Arztpraxen, Pflegeheimen, Mitarbeiter des Rettungsdienstes und der Krankenhäuser impfen lassen. Für Schwangere ist eine Grippeimpfung ab dem zweiten Schwangerschaftsmonat möglich. Neu ist ein Impfstoff, der als Nasenspray verabreicht wird und die Injektion überflüssig macht. Dieser ist für Kinder zwischen zwei und sechs Jahren vorgesehen.

Die zweite Grundsäule der Prävention ist die Handhygiene, etwa durch häufiges Händewaschen, betont Borde.

Geschlossene Räume sollten zudem regelmäßig gelüftet werden, darüber hinaus kann durch die Bedeckung von Mund und Nase beim Husten oder Niesen mit der Ellenbeuge, die Übertragung von Viren vermindert werden.

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