Die neue Eigenproduktion des Theater Tempus aus Lörrach fugit hat Premiere: Einerseits und Anderseits haben einen schönen Streit.
Gibt es das überhaupt einen „schönen“ Streit? Mit dieser Frage beschäftigt sich Regisseurin Karin Maßen und Schüler der Pestalozzischule. Sie sind in den Gestaltungsprozess des neuen Stückes, eingebunden.
Pestalozzi-Schüler beteiligt
Kinder, Jugendliche und Erwachsene streiten. Das ist nichts Neues. Würden wir alle Streitigkeiten, die jetzt stattfinden, aufzeichnen, gäbe es ein Gewirr an Tönen und Bildern. Zusammen mit professionellen Schauspielern erarbeiten sie Streitsituationen, die sie wirklich beschäftigen. Streitthemen aus dem Alltag werden dann letztendlich mit vielen (Regen-)Schirmen in allen möglichen Formen und Farben auf der Bühne dargestellt. Genau wie die Menschen sind sie alle unterschiedlich und doch auf ihre Weise schön.
Angelehnt an das diesjährige Spielzeitthema „formen“ wird mit der Vorlage der Bücher „Dreieck, Quadrat, Kreis“ von dem US-amerikanischen preisgekrönter Kinderbuchautor Mac Barnett gearbeitet. In den Geschichten geht es um die drei Formen, die gemeinsam Abenteuer erleben und doch hier und da mal anecken. Denn da sind sich Regisseurin, Darsteller und die Kinder der Pestalozzi-Schule einig: Ohne Streit geht es nicht. Warum dann nicht gleich einen „schönen“ Streit daraus machen?
Höchste Förderung
Dass dieses Thema viele Herzen bewegt, hat auch das baden-württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst erkannt – und hat dem Stück die höchste Förderung unter den ausgewählten Projekten für Kinder- und Jugendtheater verliehen.
Einerseits und Anderseits haben einen schönen Streit: Premiere ist am Mittwoch, 17. Dezember, 16 Uhr ; Es spielen: Lisa Wilfert, Thoja Steenbeck, Luana Weiß, Elias Füchsle, Anselm Müllerschön , Musik: Johan Olsson, Dauer: 60 Minuten, Das Stück ist geeignet ab 5 Jahren; weitere Aufführungstermine unter: https://fugit.de/spielplan