Erfolgreiche Forschung (v.l.): Tobias Rave, Emma Faßler, Arina Badanau, Johann Hoffmann, Till Kuhny, Maxim Rasch, Phillipp Adelbrecht, Benedikt Baum, Florian Bauer und Pirmin Gohn. Foto: GYPT/Felix Wechsler

Die physikalische Gesellschaft hat Phaenovum-Schüler gekürt.

Beim Bundeswettbewerb des German Young Physicists’ Tournament (GYPT), das am Wochenende im Physikzentrum Bad Honnef stattfand, stellte das Team des Phaenovum-Schülerforschungszentrums Lörrach-Dreiländereck erneut sein physikalisches Können unter Beweis. Das GYPT ist die deutschlandweite Physikmeisterschaft für Schüler, bei der Teams physikalische Phänomene erforschen, ihre Ergebnisse in einem zwölfminütigen, englischen Vortrag präsentieren und in wissenschaftlichen Diskussionen mit anderen Teams verteidigen.

 

Beim Bundeswettbewerb traten 33 Teams an, die sich zuvor in den Regional- und Online-Wettbewerben qualifiziert hatten. Das Phaenovum qualifizierte sich mit zwei Teams für diesen Wettbewerb und konnte sich in den Matches mit herausragenden experimentellen Aufbauten und überzeugenden Theorien behaupten.

Zum dritten Mal in Folge

Besonders beeindruckend war, dass Maxim Rasch (HTG) und Benedikt Baum (HTG) mit identischer Punktzahl jeweils den besten Vortrag hielten, heißt es in einer Pressemitteilung. Zusammen mit Johann Hoffmann (HTG) bildeten sie das Team „impærium“. Sie qualifizierten sich als Beste der Vorrunde am Samstag für das Finale der besten drei Teams am Sonntag. Dort opponierten sie die Forschungsergebnisse einer Berliner Forschungsgruppe zum Thema „Wirtz-Pumpe“ und stellten selbst ihre Untersuchungen eines Magnetpendels vor. Mit deutlichem Abstand setzten sie sich gegen die Teams aus Berlin und Bayreuth durch und dürfen sich nun Deutscher Physikmeister nennen. Das Phaenovum verteidigt somit diesen Titel nach 2023 und 2024 zum dritten Mal in Folge.

Eine Tradition

Das Team „rebællion“, bestehend aus Till Kuhny (HTG), Philipp Adelbrecht (HTG) und Arina Badanau (Hebel-Gymnasium Schwetzingen), überzeugte mit Untersuchungen von brechenden Spaghettis, der Rayleigh-Benard-Konvektion und der Energie von Schallwellen. Maxim Rasch und Benedikt Baum wurden zudem als Teilnehmer mit den besten individuellen Leistungen des Wettbewerbs zum Auswahlworkshop der deutschen Nationalmannschaft eingeladen.

Damit knüpft das Phaenovum, eines der ältesten Schülerforschungszentren in Deutschland, an seine langjährige Tradition der erfolgreichen Nachwuchsförderung an, heißt es in der Mitteilung weiter. So trat 1995 erstmalig ein Schüler des Hans-Thoma-Gymnasium bei der Physik-Weltmeisterschaft an, es wäre also das „30-Jährige“.